Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Wahrzeichen sucht Finanzier

Wasserturm Groß Lafferde Wahrzeichen sucht Finanzier

Kein Geld, aber ein sanierungsbedürftiges Wahrzeichen: Zu einer Krisensitzung hat der Ortsrat Groß Lafferde Bürger eingeladen. Eine gemeinsame Kraftanstrengung ist notwendig, um die 86.000 Euro teure Renovierung der porösen Nord-West-Seite des Wasserturms bezahlen zu können.

Voriger Artikel
Persönliche Note mit Ecken und Kanten
Nächster Artikel
Umsatz auf Abwegen

Der Wasserturm ist weithin sichtbar.

Quelle: Archiv

Lahstedt-Groß Lafferde . „Wer soll es bezahlen?“ Diese Frage hat bei der ersten Info-Veranstaltung zur Rettung des Groß Lafferder Wasserturms oberste Priorität.

Denn händeringend sucht die Arbeitsgruppe – bestehend aus Lahstedts Verwaltung, dem Ortsrat Groß Lafferde sowie dem Heimat- und Kulturverein – Finanziers für die Sanierung der porösen Nord-West-Flanke des Turms. Die ersten Ergebnisse stellte die Arbeitsgruppe nun etwa 50 Bürgern vor.

Steine und Fugen erneuern

Bürgermeister Klaus Dieter Grimm (parteilos) und Reinhard Braun vom Heimatverein umrissen die Sachlage: Durch die inzwischen aufgeplatzten Klinkersteine und den Mörtel in den Fugen dringt Wasser ein.

In einem Gutachten, das die Denkmalschutzbehörde bezahlt hat, wurden 86.000 Euro für die Renovierung des Turms veranschlagt. Vor allem die Außenarbeiten kosten viel Geld: Kaputte Steine müssen ausgetauscht und die maroden Fugen herausgefräst werden. „Bis auf eine Tiefe von vier Zentimetern“, erklärte Grimm eine Variante.

Beim Bau des Turms 1913 wurde ein gipshaltiger Mörtel benutzt. In vier Zentimeter Tiefe soll nun eine Schicht gips-abschottender Mörtel aufgetragen werden, die wiederum mit einer witterungsbeständigen Schicht abgedeckt werden soll. Bei der Renovierung 1994 wurden Fugen weit weniger tief ausgefräst, und mit Mörtel gefüllt, der nicht genug Bindung zum Originalmaterial hatte.

Da die finanzschwache Gemeinde die teure Sanierung nicht bezahlen kann, prüft die Verwaltung eine Förderung aus Kulturtöpfen von EU, Land und Bund. Die würden aber höchstens 50 Prozent der Nettokosten übernehmen. „Auch zur Friedrich-Behrens-Stiftung besteht Kontakt“, sagte Grimm. Der Unternehmer Friedrich Eduard Behrens ließ den Wasserturm erbauen, die Stiftung gab bereits bei der jüngsten Sanierung 6000 Euro.

Zudem erhofft sich der Ortsrat von den Groß Lafferder Vereinen und Bürgern Spenden und Ideen für Aktionen – so schlug ein Bürger vor, auf dem Lafferder Markt Getränke und Essen zugunsten der Sanierung zu Verkaufen. Ein grober Rettungsplan besteht bereits (siehe Hintergrund).

Die Arbeitsgruppe hat Spendenkonten eingerichtet: Kreissparkasse Peine, Kontonummer: 16812027, BLZ: 25250001 und bei der Volksbank Peine, Kontonummer: 3501414800, BLZ: 25260010. Empfänger ist die Gemeinde Lahstedt, bei Zahlungsgrund: „Spende Wasserturm“ angeben.

sip

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lahstedt

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

1e853780-c7a3-11e7-b1f6-dddb838e1856
Am 11.11. beginnt in Hohenhameln das närrische Treiben

Club der Oberbürgermeister hisste Riesenzylinder

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr