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Wahrzeichen Wasserturm zerbröckelt

Groß Lafferde Info-Abend Wahrzeichen Wasserturm zerbröckelt

Nicht gut bestellt ist es um das Wahrzeichen Groß Lafferdes: Dem Wasserturm droht der Zerfall. Etwa 86.000 Euro kosten die Arbeiten zu seinem Erhalt – das hat ein Gutachten ergeben. Nun diskutieren Ortsrat, Heimatverein und Bürger darüber, wie das Gebäude trotz leerer Gemeindekassen gerettet werden kann.

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Er gilt als Wahrzeichen von Groß Lafferde: Der Wasserturm braucht eine Sanierung.

Quelle: Archiv

Groß Lafferde. „Wenn es regnet und der Wind bläst, dringt das Wasser ungehindert in die Nord-West-Seite des Turms ein“, sagt Reinhard Braun, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Groß Lafferde. „Der Regen bläst wie feiner Nebel durch die Wand“, sagt er und blickt auf den bröckelnden weißen Putz an der Innenseite des Groß Lafferder Wasserturms.

Die Schäden im Inneren des denkmalgeschützten Gebäudes sind nicht zu übersehen. Der Heimat- und Kulturverein nutzt die insgesamt fünf Etagen des Turms als Ausstellungsräume: „Wir mussten schon historische Exponate herausräumen, weil sie durch die Feuchtigkeit angegriffen wurden“, erklärt er. Das Problem: Bei Wind und Wetter halten die Klinkersteine an der Außenwand des Turms die Feuchtigkeit nicht mehr ab – sie saugen sich mit Wasser voll, das bei Minusgraden gefriert. Dann platzen Steine und Fugen auf und der Turm wird immer schutzloser.

Das Problem lässt sich nicht mehr aufschieben: Ein Gutachten hat ergeben, dass dringend notwendige Arbeiten 86.000 Euro kosten würden – zu viel für das finanzschwache Lahstedt. Am kommenden Mittwoch soll deshalb eine öffentliche Krisensitzung im Gasthaus „Zum Markt“ stattfinden.

Dort soll das Gutachten erläutert werden, Ideen zur Rettung sind willkommen. Braun hofft auf finanzielle Unterstützungen von Stiftungen. Aber auch die Bürger sind gefragt: „Wir sind wohl auf Spenden angewiesen.“

Bereits bei der jüngsten Sanierung 1994 hatten Bürger mit Spenden geholfen, jetzt werden Vorwürfe laut, dass nicht ordentlich gearbeitet wurde. Verwaltungsmitarbeiterin Cornelia Küpper sagt dazu: „Damals gab es noch nicht so hochwertige Materialien, wie man sie heute verbaut.“ Genaueres dazu soll am Mittwoch angesprochen werden.

Ortsrat und Heimatverein laden alle Bürger ein für Mittwoch, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr ins Gasthaus „Zum Markt“.

sip

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