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„Totenfeuer“ mit viel Lokalkolorit

Gadenstedt „Totenfeuer“ mit viel Lokalkolorit

In der Alten Stellmacherei loderten die Flammen im Kamin, im Krimi „Totenfeuer“ knisterten Osterfeuer und Spannung: Der Verein „Frauen lesen für Frauen“ hatte Autorin Susanne Mischke an zwei Abenden in dem ausverkauften Kulturbetrieb zu Gast.

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Aufmerksam: Die Gäste in der Alten Stellmacherei in Gadenstedt.

Quelle: im

Gadenstedt. Was für ein Beginn! Eben noch hat sich Hauptkommissar Völksen beim Osterfeuer in seinem Heimatort Holtensen am Deister die Bratwurst schmecken lassen, wollte Dienst mal Dienst sein lassen. Plötzlich liegt in den glühenden Scheiten eine Leiche in „Fechterstellung“. Verkohlte Haut? Bratwurst? Mit Vergleichen, Gedanken, Details über das sympathische Ermittlerteam, einen landkreisweit gefürchteten Männergesangverein und Verbalattacken der Landjugend zieht die Autorin das Publikum im Nu in die Handlung ihres dritten Hannover-Krimis hinein.

Makaber, bitterböse, zugleich humorvoll und spannend schildert Mischke die Ermittlungen des Teams der hannoverschen Mordkommission. „Totenfeuer“ ist der dritte Krimi um das Team der Kripo Hannover-Mitte. Die Autorin liefert gut recherchierte Hintergrundinfos, paart Lokalkolorit mit Wissen über die Region und lässt eine stimmige Story entstehen, die das Publikum gebannt verfolgt. Lacher. Die Chorprobe des örtlichen Gesangvereins ist die Keimzelle des Klatsches – wie wahr. Eine Sitznachbarin kommentiert: „Ist die schön natürlich.“ Eine Zuhörerin der Generation 60plus prustet los, wenn Mischke die Ermittlungen mit markanten Sprüchen der Dorfjugend spickt.

Gabriele Margis und Stefanie Quindel nehmen vor und nach der Lesung die in Kempten geborene Autorin ins tiefsinnige Kreuzverhör: Das Publikum erfährt, dass sie George Clooney Brad Pitt vorzieht, die Karibik Skandinavien, Grünkohl verweigert, nach einer Steuerprüfung das Thema „Kannibalismus“ behandelte. Eine bitterböse aber auch heitere Lesung mit Fortsetzung – demnächst.

bik

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