Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Starkstrom: Lahstedter fordern neue Trasse

Bürgerinitiative Lahstedt Starkstrom: Lahstedter fordern neue Trasse

Gemeinsam mit anderen Gruppen hat die Bürgerinitiative Lahstedt in Bad Gandersheim drei Forderungen zur Starkstromleitung von Wahle nach Mecklar formuliert. Eines ihrer Ziele ist es, eine komplett neue Trassenvariante zu erwirken.

Voriger Artikel
„Planungsverband hat Zweck erfüllt!“
Nächster Artikel
Burg Steinbrück soll verkauft werden

Hochspannungsleitungen am Kernkraftwerk in Philippsburg.

Quelle: Archiv

Lahstedt. „Alle bisher vorgestellten Varianten ordnen den Raum dergestalt, dass Menschen über Gebühr in Mitleidenschaft gezogen werden. Ganze Landstriche werden ,verschandelt‘, Ortschaften unansehnlich, Menschen in ihrer Existenz bedroht und Häuser und Grundstücke entwertet“, sagt Torsten Fleige-Lütgering, Sprecher der Bürgerinitiative Lahstedt.

Die Bürgerinitiativen fordern deshalb die Verlegung eines Erdkabels entlang vorhandener Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen, dem Mittellandkanal und dem Stichkanal nach Salzgitter. Unterschiedliche Planungszuständigkeiten dürften keine Rolle spielen.

Gleichzeitig fordern die Bürgerinitiativen betroffene Bürger auf, Einsprüche zum bereits eröffneten Raumordnungsverfahren zu formulieren. Angenommen würden diese bei der jeweils zuständigen Gemeinde, die außerdem dabei behilflich sei, das Schreiben formgerecht zu Papier zu bringen. Unterstützung biete aber auch die Bürgerinitiative Lahstedt selbst an.

Eine weitere Forderung der Gruppen ist, dass das Schutzgut „Mensch“ bei der Raumordnungsplanung und der anschließenden Planfeststellung den gleichen Status wie Wirtschaftlichkeit, Natur und Gewinnstreben erhalten soll. „Um wichtige Naturschutzgebiete wird richtigerweise ein großer Bogen gemacht, gleichzeitig wird bisher in Kauf genommen, dass Menschen über Jahrzehnte störenden Einflüsse ausgeliefert sind“, sagt Fleige-Lütgering.

Die dritte Forderung ist, das Kabel auf der kompletten Strecke unterirdisch zu verlegen. Nur so könne gewährleistet werden, dass alle Anwohner gleich geschützt werden. Auch die dabei zu verwendende Gleichstromtechnik sei die „menschenfreundlichste Alternative“.

Der Netzbetreiber Transpower hat allerdings bereits durchblicken lassen, dass für ihn eine komplette Erdverkabelung nicht infrage kommt – und er rechtlich dazu auch nicht verpflichtet sei.

mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lahstedt
7a85f416-d829-11e7-9deb-d9e101ec633c
Erster Schnee im Peiner Land

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag hatte sich eine dicke Schneedecke über das Peiner Land gelegt. Hier gibt es die besten Schnappschüsse...

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr