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Spannende Waldgeschichten und Butterbrote satt

Stellmacherei Gadenstedt Spannende Waldgeschichten und Butterbrote satt

Es war einmal ein Rittergut, auf dem spielten viele Kinder ausgelassen in der Natur. Sie bastelten und erlebten spannende Geschichten – ein Sommermärchen, so geschehen in Gadenstedt.

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Naturhandwerker Andreas Bollmann verteilt beim Basteln auf dem Rittergut Kastanien für den Feen-Zauberstab.

Quelle: ju

Gadenstedt. Der Wind rauscht in den Bäumen, die Sonne blitzt zwischen den Ästen hervor – das Rittergut wurde jetzt für etwa 40 Kinder zum Naturspielplatz.

„Wundersame Naturbegegnungen mit Zauberwesen“ hieß die Aktion, bei der es knifflige Rätsel zu lösen galt, Zauberstäbe gebastelt und Geschichten erzählt wurden. Gemeinsam mit dem mobilen Erzähl-Handwerker Andreas Bollmann hat Jutta Reuting vom Kulturverein „Alte Stellmacherei“ den Kindertag organisiert. „Die Idee reifte schon lange in mir“, sagt Reuting. „Aber erst jetzt haben wir es dank finanzieller Unterstützung realisieren können.“

Zwei Gruppen, aufgeteilt in Fünf- bis Siebenjährige und Acht- bis Zehnjährige, tobten sich auf dem Privatgrundstück aus. Zunächst wurde eine Schnitzeljagd gemacht. „An jeder mit einer Feder gekennzeichneten Station wurden verschiedenen Aufgaben gelöst“, erklärt Reuting.

„Mir hat am besten der Feen-Tanz und das Rätseln gefallen“, sagt Lena Kurz. Die Siebenjährige ist mit ihrer Freundin Marit Knerich zum Rittergut gekommen. „Wir haben uns vor allem auf die Geschichten gefreut“, sagt Marit.

Und auch Janek Pacher und Tim Jonas sind von dem Naturtag begeistert. „Ich helfe zuhause auch immer gern im Garten“, sagt Tim beim Picknick mit Butterbrot und Salz. „Deshalb wollte ich unbedingt mitmachen.“ Und sein Freund Janek stimmt zu: „Zuhause ist es ja auch langweilig.“

Also bastelten die Kinder lieber mit Bollmann, Reuting und der Grundschullehrerin Christa Orthwein Feen-Zauberstäbe aus Kräutern, Bucheckern und Kastanien. Das ist Handarbeit mit Lerneffekt: „Wo hast du denn die Kastanien gefunden? Die gibt es doch noch gar nicht“, stellte Marit neugierig fest. Und richtig: Die Kastanien hatte Naturhandwerker Bollmann aus dem vorigen Herbst übrig.

ju

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