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Schüler basteln Bienen Nisthilfen

Groß Lafferde Schüler basteln Bienen Nisthilfen

Unter dem Motto "Schöner Wohnen" bauten 16 Groß Lafferder Drittklässler gemeinsam mit Klassenlehrerin Silvia Böhling Nisthilfen für Wildbienen.

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Die stolzen Bienen-Häuslebauer: Die Groß Lafferder Grundschüler mit den Nisthilfen.

Quelle: oh

Groß Lafferde. Fast 550 Wildbienenarten bestäuben in Deutschland heimische Blütenpflanzen, erfuhren die Kinder bei den "Bauarbeiten". Nahrungsmangel und Wohnungsnot machen den Insekten aber zu schaffen. "Etwa die Hälfte der Bienenarten wurden in der Roten Liste aufgenommen", hatte die Pädagogische Mitarbeiterin Elke Drescher den Kindern erklärt.

Die kleinen Tierschützer bestückten ihre tannengrünen "Bienenhotels" mit Schilfrohr und anderen Materialien. Mit diesen Nisthilfen können Kinder aus allernächster Nähe vom Frühjahr bis in den Herbst das Leben der Solitärbienen beobachten, so Hans-Jürgen Lünser vom Nabu Peine, der den Fleiss der "Häuslebauer" lobte. Mit der Aktion soll die Lebensweise der sogenannten Hautflügler den Kindern näher gebracht - und unbegründete Ängste sollen abgebaut werden.

Beim Bau galt es jedoch einiges zu beachten: Die Nisthilfen sollen an einem sonnigen, geschützten und trockenen Ort aufgestellt werden an einer Hauswand, die nach Süden zeigt, erklärte Schüler-Mutter Derya Höhne. Die Nisthilfen können aber das ganze Jahr draußen bleiben, eine besondere Pflege sei nicht erforderlich.

"Solitäre Bienen und Wespen können zwar auch stechen, sie sind aber überhaupt nicht aggressiv", gab Lehrerin Silvia Böhling noch einen Tipp. "Für die kleineren Arten gilt, dass unsere Haut für ihren kleinen Stachel einfach zu dick ist! Einen gewissen Respekt sollte man aber bewahren."

Nach dem "ersten Bauabschnitt" trafen sich die jungen Bauherren noch einmal wieder. Zum "Richtfest" wurde bei dieser Gelegenheit jedes Insektenhotel mit einer Deko-Biene/Blume versehen. Wenn die ersten Solitärbienen und -wespen eingezogen sind, will man sich wieder treffen.

sip

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