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Post vom Wasserturm

Groß Lafferde Post vom Wasserturm

Nächster Schritt zur Rettung des Groß Lafferder Wasserturms: Ein Flugblatt lassen Ortsrat, Verwaltung und Heimatverein drucken – auf zehn bebilderten Seiten informieren die Verfasser über das denkmalgeschützte Bauwerk und rufen zum Spenden auf.

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Der Titel der Info-Broschüre: Sie soll noch vor Weihnachten ausgelegt werden.

Quelle: privat

Lahstedt-Groß Lafferde. Satte 86 000 Euro müssen die Groß Lafferder berappen, um ihr geliebtes Wahrzeichen Wasserturm vor dem sicheren Verfall zu retten. Doch wie macht man das, wenn im Gemeindesäckel gähnende Leere herrscht? Jetzt hat eine Arbeitsgruppe aus Gemeinde, Ortsrat und Heimatverein ein zehnseitiges Flugblatt herausgebracht, um Spendern und Sponsoren auf ihre missliche Lage aufmerksam zu machen.

„Diese Informationsschrift ist erstellt worden, um Ihnen die Sorge um den Erhalt des Wasserturmes in der Ortschaft Groß Lafferde und die schwierige Finanzsituation unserer Kommune darzulegen“, mit diesen Worten begrüßen Ortsbürgermeister Rainer Röcken (CDU), Bürgermeister Klaus Dieter Grimm (parteilos) und Reinhard Braun, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins den Leser des sogenannten Flyers (englisch für Flugblatt). Auf den folgenden bebilderten Seiten, erklären die Verfasser den Grund für die Info-Schrift, erläutern die Geschichte und die Bedeutung des Wasserturmes, zeigen mit Fotos die Schäden am Turmes und erläutern ein wissenschaftliches Gutachten zum Verfall.

50 Stück in Din A4 und 100 in Din A5 druckt die Firma Geffers aus Groß Lafferde, ohne Geld für diese Dienstleistung zu verlangen. Die unterschiedlichen Formate haben unterschiedliche Adressaten, erklärt Ortsratsbetreuerin Cornelia Küpper: „Die großen Hefte gehen an Stiftungen, Banken und öffentliche Stellen im Land, wie etwa Denkmalschutzbehörden, von denen wir uns finanzielle Unterstützung erhoffen.“

Auch das kleine Geld soll helfen: Die kleineren Hefte werden noch vor Weihnachten im Ort ausgelegt, etwa beim Bäcker, in der Poststelle und in der Volksbank. Sie sollen den Bürger zum Spenden animieren. Es sind auch bisher schon Spenden eingegangen, die genaue Summe will Küpper noch nicht verraten, sie geben „aber Anlass zur Hoffnung“.

Anfang des Jahres liege ein genaueres Ergänzungsgutachten vor, „dann muss am konkreten Sanierungsplan gearbeitet werden“, kündigt Küpper an.

Infos zum Spendenkonto gibt es bei Cornelia Küpper im Lahstedter Rathaus, Telefonnummer 05172/ 989015.

sip

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