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Lahstedt Nach Feuerwehr-Kritik: Tölke nimmt Stellung
Kreis Peine Lahstedt Nach Feuerwehr-Kritik: Tölke nimmt Stellung
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00:15 27.01.2014
Ein Strohdiemen-Brand bei Oberg hielt die Feuerwehr in Atem. Quelle: cb
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„Als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lahstedt müssen wir leider mit Befremden feststellen, wie manche Mitbürger - in Unkenntnis der aktuellen Gesetzgebung - sich anmaßen, über die Arbeit oder sogar die Existenz der Feuerwehr Stellung zu beziehen“, sagt der Lahstedter Gemeindebrandmeister Uwe Tölke. „Gerade auch bei der Angabe von irgendwelchen jährlichen Kosten sollte man sich vorher an der Realität orientieren, bevor hier Zahlen propagiert werden, die jeglicher Grundlage entbehren und nur als sehr unglückliche Äußerung angesehen werden können.“

Die Aufstellung, Unterhaltung und der Betrieb einer Freiwilligen Feuerwehr ergebe sich aus dem Paragrafen 2 des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes und stelle sich als Pflichtaufgabe der Gemeinde dar. „Das Personal setzt sich derzeit aus freiwilligen Kameradinnen und Kameraden zusammen, die diese Aufgaben ausschließlich unentgeltlich und ehrenamtlich in ihrer Freizeit ausführen“, ergänzt Carsten Schmidt, stellvertretender Gemeindebrandmeister. „Insofern tragen hier oberflächliche Aussagen nicht gerade zur Motivation und Anerkennung unserer Tätigkeit bei. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass beispielsweise die Anwohner der Hochwassergebiete der Elbe oder Personen, die eingeklemmt aus einem Auto durch die Wehr befreit werden mussten, die Feuerwehr seitdem sehr realitätsbezogener betrachten und einschätzen.“

Beide Wehrleute unterstreichen, dass die Freiwillige Feuerwehr Lahstedt sehr gerne und mit großer Motivation und großem Aufwand die gestellten Aufgaben zum Wohle und zur Sicherheit der Allgemeinheit erfülle. „In unserer ländlich geprägten Gemeinde müssen alle fünf Ortswehren, auch in der jetzigen Konstellation, auf jeden Fall weiterhin Bestand haben, um den Sicherheitsstandard zu gewährleisten“, sagt Tölke. „Daher sind negative Äußerungen hier sicher nicht angebracht und schon gar nicht zielführend. Für Fragen zur Feuerwehr stehen den Bürgern in jeder Ortschaft die Ortsbrandmeister und ihre Stellvertreter gerne zur Verfügung.“

mu

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