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Musik und Poesie weckten Sehnsucht

Groß Lafferde Musik und Poesie weckten Sehnsucht

Sehnsucht - unter diesem Titel gab der Sprengelposaunenchor Hildesheim am Freitagabend in der St.-Bernward-Kirche in Groß Lafferde ein Konzert. Mehr als 150 Gäste lauschten den eindrucksvollen Klängen, die Pastorin Christine Tergau-Harms vom Michaeliskloster Hildesheim mit stimmungsvollen poetischen Texten untermalte.

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Hingebungsvoll: Der Sprengelposaunenchor Hildesheim begeisterte in der St.-Bernward-Kirche.

Quelle: ju

Groß Lafferde. Ob nach einem Menschen oder nach Zeit, nach einer fernen Welt oder nach Veränderung - die Sehnsucht ist ein ständiger Begleiter, der die Menschen träumen lässt. Diese Erkenntnis hat Tergau-Harms den Zuhörern vermittelt, mit starken, selbst formulierten Worten, mit Zeilen Johann Wolfgang Goethes und einem Gedicht von Hermann Hesse.

Und während die Gäste nach jeder Sequenz noch über die Worte der Pastorin nachdachten, erklangen bereits die Töne des Posaunenchors. Bei den Stücken des französischen Komponisten César Franck schweiften die Gedanken in die Ferne, sie flogen durch die Kirchentür hinaus und verschwommen in der Fremde.

Beinahe meditativ saßen die mehr als 150 Zuschauer in den Bankreihen und verfolgten die Musik des Posaunenchors unter der Leitung von Landesposaunenwartin Silke Lindenschmidt vom Michaeliskloster Hildesheim.

Im Rahmen von "Gottesklang - das Jahr der Kirchenmusik 2012" und auf Einladung des Posaunenchors Groß Lafferde, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, war das 30-köpfige überregionale Ensemble, das aus Posaunenchor-Bläsern verschiedener Kirchenkreise besteht, in die St.-Bernward-Kirche gekommen. Unter dem Titel "Da wohnt ein Sehnen - die Facetten der Sehnsucht in Musik und Poesie" spielte es unter anderem Werke von Claudio Monteverdi, Morton Lauridsen und Felix Mendelsohn-Bartholdy. Und das mit einer solchen Hingabe, dass es die Zuschauer nicht lange still auf ihren Plätzen hielt. Immer wieder applaudierten die Groß Lafferder, die den tiefsinnigen Konzertabend sichtlich genossen. Als ein Mitglied des Posaunenchores schließlich noch "Irgendwo auf der Welt" von Dieter Wendel sang und ein Glockenspiel die berühmte Melodie sanft wiederholte, schienen die Zuschauer restlos entzückt. Nach einem ruhigen und zugleich furiosen Schlussstück bedankten sich die Gäste mit viel Applaus und gingen mit der Sehnsucht im Herzen hinaus in die Nacht.

ju

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