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Lahstedt „Musik bewegt“ – auch in der Krise
Kreis Peine Lahstedt „Musik bewegt“ – auch in der Krise
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11:52 18.05.2009
29 Blechbläser spielen beim Gottesdienst zum 150-jährigen Bestehen der Groß Lafferder Bernwardskirche. Quelle: im
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Lahstedt-Groß Lafferde. Die Klänge von 29 Blechblasinstrumenten hallen von den Wänden wider und erfüllen das Gotteshaus mit Musik. Das 150-jährige Bestehen der Groß Lafferder Bernwardskirche wird mit einem besonderen Gottesdienst begangen. Zum Kreisposaunenfest sind die 21 Posaunenchöre des Kirchenkreises Peine geladen. Doch nur 29 Musiker folgen dem Aufruf.

„Wir werden heute einen Gottesdienst mit viel Blasmusik erleben“, begrüßt Pastor Burkhard Kindler die 85 Gäste zum Kreisposaunenfest in der 150 Jahre alten Groß Lafferder Bernwardskirche. Im Wechsel mit der Kirchenorgel tragen die Bläser aller Altersklassen unter der Leitung von Landesposaunenwartin Silke Lindenschmidt Lieder wie „Zieh zu deinen Toren“ oder „Tut mir auf die schöne Pforte“ vor.

Für die Auftritte erhalten die 29 Instrumentalisten an Posaune, Trompete, Horn oder Tuba nicht nur viel Applaus, sondern werden von Lindenschmidt auch ausgezeichnet. Die Urkunde für den seit 57 Jahren bestehenden Posaunenchor Groß Lafferde überreicht sie stellvertretend an das jüngste Mitglied, den erst zehnjährigen Sören Harnagel. Den seit 40 Jahren als Chorleiter tätigen Harald Hiller ehrt Lindenschmidt für seine besonderen Verdienste ebenfalls mit einer Urkunde. Superintendantin Christa Gerts-Isermeyer stellt den zweiten Aspekt des Tages neben dem Treffen der Bläser in den Mittelpunkt ihrer Predigt: das Kirchenjubiläum. „Die Bernwardskirche ist seit 150 Jahren ein durchleuchteter Raum und damit ein Ausdruck der Geschichte“, erläutert sie.

In Anspielung auf die Bibelerzählungen weist Gerts-Isermeyer darauf hin, dass die Kirche dem auf sie lastenden Druck stets standhalte, weshalb „wir keine Angst haben müssen, plötzlich vor Ruinen zu stehen.“

Sie bezieht jedoch auch die schwierige wirtschaftliche Lage infolge der Finanzkrise in ihre Andacht mit ein und stellt fest: „Die Situation berührt und bewegt die Menschen. Es kommen immer mehr Zweifel auf, welche Rolle wir auf dieser Welt einnehmen.“ Gerade in diesen schweren Zeiten sei die Kirche ein verlässlicher Partner, denn „wir brauchen Gottes Dienst und Hilfe – heute wie damals“.

Entsprechend verspüre sie „große Freude, zusammen zu singen und zu beten während die prächtigen Klänge der Posaunenchöre die Kirche erhellen.“ Auch Lindenschmidt erinnert an die Wirkung der Musik: „In den vergangenen Jahrhunderten ist eine große Bandbreite an verschiedenen Stilrichtungen entstanden. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Musik bewegt und berührt.“ So auch beim Kirchenjubiläum: Mit langem Beifall bedankt sich die Gemeinde bei den Bläsern, die zum Auszug noch einmal aufspielen.

mg

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