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Münstedter züchten Araucana-Hühner

Grüne Eier Münstedter züchten Araucana-Hühner

Schlecht geworden sind sie nicht – im Gegenteil: Die grünen Eier von Ehepaar Bormann sind ganz frisch – und eine begehrte Ware. Die beiden Münstedter züchten chilenische Araucana-Hühner und gehen damit einem ziemlich seltenem Hobby nach.

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Annette Bormann mit einer Palette grünen Araucana-Eiern: „Ostern brauche ich nicht zu färben.“

Quelle: rb

Münstedt. „Ich brauche Ostern keine Eier zu färben“, sagt Annette Bormann schmunzelnd. Und tatsächlich: Die sonst weiß oder braunen Hühner-Eier sind bei den Bormanns türkis-grün. „Und sie schmecken mindestens genauso gut“, sagt Joachim Bormann. „Bei meinen Arbeitskollegen sind sie sehr beliebt“, erklärt er und seine Frau fügt hinzu: „Angeblich sollen die grünen Eier weniger Cholesterin haben.“

Doch nicht nur für das cholesterin-arme Frühstück halten die Bormanns insgesamt fast 50 Araucana-Hennen und Hähne in vier Stämmen. Die Münstedter züchten die wildfarbige Araucana seit 2005 wettbewerbsmäßig – und zwar mit Erfolg: Zwei Mal wurden sie bereits Kreismeister. Besonders stolz sind sie aber auf das Siegerband des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter. „Das kriegen manche ihr ganzes Leben nicht“, so Bormann. Insgesamt gibt es eher wenige deutsche Züchter, die diese Hühnerrasse halten.

Wichtig sei bei den schwarz-braunen Vögeln mit den grünlichen Beinen etwa die schwarze „Säumung“ der Federn und die dunkle „Rieselung“ des rotbraunen Brustgefieders – immer wieder kommen bei einigen Vögeln auch ulkige Backenbommel vor. Stimmen müssen Auge und Kamm – „auf Kleinigkeiten kommt es den Kampfrichtern an“, so das Münstedter Züchterpaar.

Deshalb müssen die Hühner und Hähne gut behandelt werden, genügend Auslauf in den Ställen haben, die Küken bekommen handgerührtes Essen aus Brötchen, Quark und Salat. Der Nachwuchs schlüpft in Bormanns Hobbykeller in einem warmen Brutkasten. Wenn die gestreiften Küken nicht mehr so wackelig auf den Beinen sind, kommen sie in den „Kindergarten“ – ein selbstgebauter terrariumähnlicher Stall mit lauschigen 25 Grad.

Zum Wohfühlprogramm gehört aber auch, dass die Küken oder ausgewachsenen Tiere ab und zu bei Annette Bormann auf den Arm dürfen. „Ein Huhn musste ich abends immer einmal streicheln, bevor es schlafen ging“, sagt sie lachend. „Bei uns haben die Hühner Familienanschluss!“

sip

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.sonderverein-araucana.de sowie bei Joachim und Annette Bormann telefonisch, unter 05172/2972.

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