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Lahstedt Mildes Urteil: 700 Euro Geldstrafe für Ladendiebstahl in Lahstedt
Kreis Peine Lahstedt Mildes Urteil: 700 Euro Geldstrafe für Ladendiebstahl in Lahstedt
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21:41 08.09.2014
Amtsgericht Peine: Hier wurde der Fall des Ladendiebstahls in Lahstedt verhandelt.
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„Ich habe letztes Jahr durch Krankheit und auch eigene Schuld meine Arbeit verloren, hatte kein Geld und hatte begonnen, wieder alte Verhaltensweisen aufzunehmen, kam mit den falschen Leuten zusammen. Ich bin im Delirium in den in den Laden marschiert und habe zugelangt - Drogen sind teuer“, erklärte der Mann.

Drogen sind für den gebürtigen Wolfenbütteler inzwischen kein Thema mehr. Das hofft jedenfalls nicht nur er selbst, sondern davon gehen auch Staatsanwalt und Richter aus, die ihm den Prozess machten - durchaus zu seinen Gunsten. Trotz einer langen Liste von Vorbelastungen wie Körperverletzung, Sachbeschädigung und auch Diebstahl lautete deren einmütiges Urteil auf eine Geldstrafe.

Der junge Mann befindet sich derzeit auf einem guten Weg. Er absolviert seit sechs Monaten mit großem Erfolg eine Drogentherapie, wie die dem Gericht vorliegende Beurteilung der behandelnden Ärzte besagte. Demnach erprobt er erfolgreich neue Verhaltensweisen, zeigt große Disziplin und entwickelt Zukunftsperspektiven, weshalb die Klinik eine günstige Prognose stellte.

Auch seine Ausbildung zum Schlosser, die er aufgrund seiner Drogensucht abbrach, kann er nach der stationären Therapie in seiner alten Firma wieder aufnehmen und sein drittes Lehrjahr nachholen.

„Ich werde auch ambulante Angebote zur weiterführenden Drogentherapie wahrnehmen“, sagte der Angeklagte, der noch zwei Monate in der Klinik bleiben wird.

„Ich gehe davon aus, dass Sie mit Ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben. Deswegen ist eine Geldstrafe ausreichend“, sagte der Richter in der Urteilsbegründung. Neben der Geldstrafe, die er in Raten abstottern kann, muss der junge Mann auch die Kosten des Verfahrens tragen.

hui

Gadenstedt. Überwältigende Resonanz: Exakt 644 600 Meter haben die sportlichen Spender beim 24-Stunden-Schwimmen am Wochenende im Gadenstedter Freibad am Bolzberg zurückgelegt. Der Erlös pro geschwommener Bahn geht nun an den Verein „dolphin aid“ zur Realisierung einer Delphintherapie für den neunjährigen Ferdinand Gonet aus Gadenstedt, der an dem Angelman-Syndrom erkrankt ist (PAZ berichtete).

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Oberg. Wie jetzt angezeigt wurde, versuchten bisher unbekannte Personen in der Zeit von Dienstag bis Donnerstag in der Gemarkung Oberg in den Bismarckturm einzubrechen.

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