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Lahstedt Lahstedter Abwasser: Abfangrinnen sollen Kläranlage entlasten
Kreis Peine Lahstedt Lahstedter Abwasser: Abfangrinnen sollen Kläranlage entlasten
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22:30 24.02.2014
Die Kläranlage in Münstedt - auch sie soll durch Baumaßnahmen und Kanalarbeiten in Oberg entlastet werden. Quelle: A
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Um es gleich vorweg zunehmen: Mit einer möglichen Zentralisierung auf die Kläranlagen in Gadenstedt und Groß Lafferde hat dieser jüngste Schritt nur bedingt zu tun. „Mit der Fremdwasserseparierung wollen wir zu zuverlässigen Messergebnissen kommen. Diese fließen am Ende dann natürlich in ein Abwasserkonzept ein“, erklärt Bürgermeister Klaus Grimm. Erst mit diesem Konzept wird geklärt, ob Lahstedt bei seinen Kläranlagen in Gadenstedt, Adenstedt, Groß Lafferde und Münstedt bleibt oder nicht.

Ziel der Fremdwasserseparierung ist es zunächst einmal, das Klärwerk in Münstedt zu entlasten. Mit Abfangrinnen am Lahbergweg und am Gadenstedter Weg soll das von den Straßenflächen kommende Fremdwasser abgefangen werden. Als weiterer Schritt soll die Kanalisation im Bereich des Oberger Mischwasserbiotops sofort saniert werden und der Einlaufbereich gereinigt werden. Die nach diesen Verbesserungen ermittelten Zulaufmessungen sollen der Unteren Wasserbehörde vorgestellt werden: Die Daten sollen zu einer Neubewertung der Einzugsgebiete dienen sowie zur Erstellung des Abwasserkonzepts durch ein Ingenieurbüro.

Auch in Adenstedt wurde eine mögliche Fremdwasserseparierung untersucht. Nach Meinung eines engagierten Experten bestehe dort aber „kein ausgeprägtes Fremdwasserproblem“.

Hintergrund für die Datensammlung ist eine Ende 2013 vorgelegte Berechnung, die einen Sanierungsstau von 23 Millionen Euro im Lahstedter Abwasser feststellte. Das Papier fachte eine Diskussion um eine Abkehr vom dezentralen Abwassersystem an. Der Lahstedter Rat einigte sich daraufhin auf eine Ermittlung genauer Daten, um über die Abwasserzukunft zu entscheiden.

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