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Im Wettlauf mit dem Hochwasser

Gadenstedt Im Wettlauf mit dem Hochwasser

„Das hat uns die Augen geöffnet“, sagt Gadenstedts Bürgermeister Jürgen Heuer (SPD). Durch beherztes Eingreifen bewahrte die Feuerwehr die Ortschaft vor einer erneuten Überschwemmung. Jetzt muss so schnell wie möglich eine grundsätzliche Lösung her.

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Eine Überschwemmung konnte die Feuerwehr Ende Februar verhindern.

Quelle: pif

Lahstedt-Gadenstedt . Ein bekanntes Problem: Bereits im Mai 2004 war es in Gadenstedt zu einer Wasser- und Schlammüberschwemmung gekommen, vor wenigen Tagen bahnte sich eine ähnliche Situation an. Das Problem: Der Kanalabfluss des Sültegrabens, der neben dem Rittergut entlang aus Richtung Bundesstraße auf den Ort zufließt war mit Laub sowie Ästen verstopft und konnte das Tauwasser von den Feldern nicht mehr fassen.

Bereits nach der Überschwemmung 2004 – damals wälzte sich eine Wasser- und Schlammlawine durch die Straßen an der Bolzbergallee – hatte der Ortsrat Schutzaktionen geplant.
Als Ergebnis wurde im vergangenen Jahr das neue Regenrückhaltebecken vor der Allee eingeweiht. Heuer: „Das hat sich jetzt schon gelohnt, denn die Feuerwehr konnte das überlaufende Wasser dorthin abpumpen.“

Dann seien die Bemühungen leider eingeschlafen, übt Heuer Kritik an sich selbst und am Ortsrat. „Wir müssen jetzt das Gespräch mit dem Gutsbesitzer aufnehmen – denn sein Grundstück ist betroffen.“ Für die nächste Ortsratssitzung am 30. März habe die SPD-Fraktion den entsprechenden Antrag gestellt. Er sieht drei Aktionen vor, die bereits nach der Überschwemmung von 2004 ergeben haben.

Der Sülteteich ist zu flach. Damit er nicht so schnell überläuft, soll er ausgebaggert werden.

Der Sültegraben muss gereinigt, vielleicht sogar einmal komplett ausgebaggert werden. Auch eine ständige Wartung durch die Gemeinde sei notwendig, „sonst haben wir das Problem immer wieder“, sagt der Ortsbürgermeister. Der Graben gehört zum Rittergut.

Der Waschteich auf dem Rittergut nimmt ebenfalls ablaufendes Wasser auf – er könnte ebenfalls vertieft werden.

Dabei drängt die Zeit: „Der Boden ist zurzeit mit Wasser vollgesogen. Wenn es taut und regnet, droht die nächste Überschwemmung!“

Simon Polreich

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