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Hochrangige Delegation aus Mexiko und Bolivien besuchte die Expo-Projekt-Kläranlage in Gadenstedt

Gadenstedt Hochrangige Delegation aus Mexiko und Bolivien besuchte die Expo-Projekt-Kläranlage in Gadenstedt

Gadenstedt. Vertreter der Nationalen Wasserbehörden aus Mexiko, des Umwelt- und Wasserministeriums aus Bolivien sowie weiterer staatlicher Stellen aus diesen Ländern waren vor Kurzem in Gadenstedt zu Gast. Innerhalb einer Studienreise der Dreieckskooperation Mexiko-Bolivien-Deutschland zum Thema „Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwertung“ besuchten zwölf Gäste auch die Expo-Projekt-Kläranlage in Gadenstedt.

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Die Delegation beim Besuch in Lahstedt. Mit dabei waren auch die heimischen Experten Jürgen Baumann (knieend rechts) und Michael Blumberg (stehend rechts).

„Bolivien ist von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Die Lage in der Andenregion ist zusätzlich durch das sich abzeichnende Ungleichgewicht in der Wasserbilanz der Region mit gravierenden Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und den Lebensstandard der Bevölkerung betroffen“, berichtet Hans-Joachim Kloster, Allgemeiner Verwaltungsvertreter des Bürgermeisters in Lahstedt. Nach Informationen der bolivianischen Behörden habe die Wasserknappheit dazu geführt, dass ungenügend oder gar nicht geklärtes Abwasser in der Landwirtschaft wiederverwendet werde. Dies fördere die Verbreitung von Krankheiten, vor allem von Durchfallerkrankungen, Cholera und Parasitenbefall. „Mexiko und Deutschland verfügen über weitreichende Erfahrungen auf den Gebieten Wasserressourcenmanagement und Wasseraufbereitung. Vor diesem Hintergrund haben Bolivien Mexiko und Deutschland um Beratung in den Bereichen Abwasserentsorgung und Gewässerschutz gebeten“, erläutert Kloster.

Jürgen Baumann ist als Koordinator tätig und hat in diesem Zusammenhang Michael Blumberg, den Planer des Lahstedter Expo-Projektes, um Unterstützung gebeten. Diplomingenieur Michael Blumberg stellte den Gästen aus Mexiko und Bolivien die drei Teilprojekte der Expo-Anlage vor. Es handelt sich um die Nachklärung mittels einer Schilfkläranlage, eines Mischwasserbiotops sowie der Klärschlammvererdung.

Vor Ort nahmen die Gäste die Teilprojekte in Augenschein und zeigten sich sehr interessiert an der Lahstedter naturnahen Abwasserbeseitigung. Zusätzlich ließen sie sich die Gäste in Gadenstedt von Professor Dr. Hans Oelke den dokumentierten reichhaltigen Vogelbestand erklären.

rd

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