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Lahstedt Gadenstedter bangen um ihren Vierbeiner: „Unser Hund Terry wurde vergiftet“
Kreis Peine Lahstedt Gadenstedter bangen um ihren Vierbeiner: „Unser Hund Terry wurde vergiftet“
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20:23 18.02.2011
Der Ort des Geschehens: In der Bolzbergallee soll Terry das Gift gegessen haben, vermuten die Hennemeyers. Quelle: im

Gadenstedt. Zunächst scheint es ein Spaziergang wie jeder andere zu sein, als Nico und Petra Hennemeyer aus Gadenstedt in der Bolzbergallee mit der fünfjährigen Welschterrierhündin Terry Gassi gehen. Doch dann folgt der Schock: „Als wir wieder zu Hause waren, fing Terry an zu quieken, drehte sich im Kreis und erbrach sich“, erzählt Nico Hennemeyer.

Sofort fährt das Gadenstedter Paar mit dem Vierbeiner zur Tierärztin im Ort. Die verweist sie nach einer kurzen Untersuchung an die Notaufnahme der Tierklinik in Hannover. Inzwischen ist die Angst der Hennemeyers groß. Der Verdacht: Hündin Terry wurde vergiftet. „Uns ist dann wieder eingefallen, dass Terry in der Bolzbergallee etwas vom Boden gefressen hat“, sagt die Hundebesitzerin.

In Hannover gibt es Bestätigung: Die Ärzte tippen auf Phosphorsäure-Ester, ein lebensbedrohliches Schneckengift und behalten den Hund dort. „Zwei Tage war Terry in Lebensgefahr“, erzählt das Gadenstedter Paar.
In der Zwischenzeit haben die Hennemeyers von anderen Hundehaltern ähnliches gehört. „Wir glauben jetzt, dass jemand absichtlich Gift gelegt hat, wo Hundehalter Gassi gehen“, sagen sie.

„Vor einiger Zeit wurden an den Bäumen in der Bolzbergallee Glasscherben ausgelegt, vermutlich von der gleichen Person.“ Das Paar Hennemeyer und weitere Hundehalter haben deshalb Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei erstattet. Sie hoffen, dass die Beamten etwas erreichen können.

Terry geht es inzwischen wieder besser, „sie ist wieder zuhause, muss aber noch Medikamente nehmen“, sagt Nico Hennemeyer. Er und seine Frau atmen auf: „Wahrscheinlich behält sie keine bleibenden Schäden.“

sip