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Fusion: Lahstedt und Lengede führten erste Gespräche

Lahstedt Fusion: Lahstedt und Lengede führten erste Gespräche

Lahstedt / Lengede. Erste Gespräche über eine Gemeindefusion gab es gestern zwischen Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm und Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas. Von der Hildesheimer Gemeinde Söhlde war kein Vertreter gekommen.

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Mit der Absichtserklärung, eine Fusion mit Lengede und Söhlde anzustreben, hatte Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm vor etwa einem Monat im ganzen Landkreis für Gesprächsstoff gesorgt. Gestern fanden nun erste gemeinsame Gespräche statt. „Es war ein erster lockerer Austausch zwischen Lengede und Lahstedt“, erklärt Grimm auf PAZ-Anfrage. Die Gemeinde Söhlde habe kein Interesse an Gesprächen signalisiert, so Grimm. „Ich habe das Signal erhalten, dass man weiterhin zusammenarbeiten will, etwa bei den Verhandlungen zur 380-kV-Leitung. Sich zusammenzutun, um finanzielle Hilfe im Sinne des Zukunftsvertrages des Landes zu erhalten, sieht man aber keinen Handlungsbedarf. Das nehmen wir so hin“.

Nach dem ersten Gespräch mit Lengede wolle man als nächstes Sondierungsgespräche führen, bei denen konkrete Zahlen auf den Tisch sollen, erklärt Grimm. „Wir befinden uns ja derzeit in der Aufstellung des neuen Haushaltes, der voraussichtlich am 19. Juli vom Gemeinderat verabschiedet wird.“ Diese Zahlen wolle man den Lengedern vorlegen, um ernsthaft über die gemeinsamen Möglichkeiten sprechen zu können, so Grimm.

Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas betont ebenfalls: „Bisher haben wir noch überhaupt keine Zahlen auf dem Tisch. Die Gespräche dienten alleine dazu, zu klären, welche Absichten Lahstedt verfolgt. Alles weitere ist offen.“

Vor allem müsse sich Lahstedt überlegen, welche Richtung es einschlagen will - Eigenentschuldung oder Fusion mit Landeshilfen. Vor der Sommerpause erwarte Baas keine weiteren Neuigkeiten - „zumal man auch erstmal die Haushaltsgenehmigung in Lahstedt abwarten muss.“

Zurzeit seien diese Gedankenspiele über kreisübergreifende Fusionen noch unkonkret, räumt Baas ein, aber mit den Landtagswahlen 2013 werde eine Kreisreform so gut wie sicher. „Wir sollten jetzt zunächst diese Landtagswahl abwarten.“

sip

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