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Lahstedt Exotische Musikwelten zwischen Orient und mongolischer Steppe
Kreis Peine Lahstedt Exotische Musikwelten zwischen Orient und mongolischer Steppe
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20:44 13.08.2014
Die Gruppe „Sedaa“ bei einem früheren Auftritt im Innenhof der Alten Stellmacherei. Nun sind die Musiker wieder in Gadenstedt zu Gast. Quelle: kn

Unter sage und schreibe 300 Bands konnte sich „Sedaa“ auf dem diesjährigen Festival TTF-Rudolstadt den ersten Platz in der Kategorie „creole Nord“ sichern. In der Begründung heißt es: „Die Formation verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen.“

Der Bandname „Sedaa“ bedeutet im Persischen übrigens „Stimme“ und so bilden die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal und Naraa Naranbaatar das Herz der ungewöhnlichen Gruppe. „Gemeinsam mit dem äußerst virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu und dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori entführen die Musiker in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe“, sagt Reuting.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. „Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen“, sagt die Stellmacherin.

  • Karten für das Konzert kosten 13 Euro, elf Euro (ermäßigt) sowie fünf Euro (Schüler und Studenten). Kartenreservierung telefonisch unter 05172/370922 oder per E-Mail an info@altestellmacherei.de.