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Ein Mann erzählt sich seinen Weg

Stellmacherei Gadenstedt Ein Mann erzählt sich seinen Weg

Seit zwölf Jahren ist Andreas Bollmann als Geschichtenerzähler unterwegs und im Peiner Land bekannt. Am vergangenen Sonnabend zog er nun in der Alten Stellmacherei eine Zwischenbilanz. Gastgeberin Jutta Reuting hatte den Kamin angeheizt, fast 60 Zuhörer hatten sich eingefunden und eine Flasche Waldmeisterbrause wartete auf den Erzähler.

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Netzwerker Andreas Bollmann.

Quelle: nic

Lahstedt-Gadenstedt. In derben Hausschuhen, bemaltem Hemd und mit leicht wirren Haaren betrat dieser schließlich die Bühne und begrüßte sein Publikum. „Ich habe heute viele Freunde und Förderer eingeladen, damit sie sich auch einmal untereinander kennenlernen. In diesem Raum hier steckt so viel Atmosphäre und Liebe, deswegen findet meine Netzwerkparty genau hier statt“, scherzte er zum Auftakt.

Und dann setzte Bollmann auch gleich ein mit seinem neuen Programm „Bollmann – ein Mann erzählt sich seinen Weg“. Anfangs noch etwas zurückhaltend, löste er sich bald von den eigens mitgebrachten Zetteln und verfiel ins freie Erzählen – kein Wunder, kann er das doch am besten. Konzentriert, oft mit geschlossenen Augen und manchmal mit einem leicht ironischen Lächeln in den Mundwinkeln gab er seine Lebensgeschichte zum Besten. Kindheit, Bundeswehr, Studium, Lehrerberuf, Familiengründung, die Anfänge des Erzählens und die Ausbildung zum Geschichtenerzähler, nichts ließ Bollmann aus.

Besonders beeindruckend war die Schilderung, wie er trotz sicherer Anstellung als Lehrer den Entschluss fasste, Erzähler zu werden, seinen Job kündigte und in die Autowerkstatt seiner Eltern in Sonnenberg einstieg. „Ich konnte zwar keine Autos reparieren, aber viele organisatorische Dinge übernehmen. Außerdem konnte ich dort anfangen, mein Leben als Erzähler aufzubauen“, erinnerte er sich und dankte seiner Familie für die Unterstützung.

Zur Auflockerung summte oder pfiff er dann und wann einen bekannten Schlager. „Ihr dürft ruhig mitsingen, wenn ihr den Text kennt. Wir sind ja unter uns“, forderte der Erzähler auf. Und das Publikum ließ sich nicht lange bitten. Viele stimmten in die Lieder ein.

Nach einer Pause mit Baumkuchen und Tee ließ Bollmann noch einmal seine bisherige Karriere als Erzähler Revue passieren und dankte den vielen Freunden und Helfern. Mit der Geschichte vom fliegenden Baum und einer Stehgreifgeschichte über einen verrückten Automechaniker und die getunte Bockwindmühle von Gadenstedt verabschiedete sich Bollmann nach mehr als drei Stunden von seinem Publikum.

nic

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