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Drei Bänke für die Bolzbergallee

Gadenstedt Drei Bänke für die Bolzbergallee

Flanieren auf der neuen Bolzbergallee – und jetzt auch sitzen: Gestern ließ die Gemeindeverwaltung drei Holzbänke am neuen Schotterweg der Allee in Gadenstedt aufstellen. Die neue Allee kommt somit endlich zu einem Abschluss.

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Bänke für die Bolzbergallee (von links): Andreas Könnecker vom Bauhof, Verwaltungsmitarbeiter Jürgen Stahlmann, Ortsbürgermeister Jürgen Heuer und Hartmut Mayer von der Verwaltung stellten gestern die Sitzgelegenheiten auf.

Quelle: sip

Lahstedt-Gadenstedt. „Fünf Jahre hat es gedauert – aber jetzt haben wir damit endlich die Erneuerung der Allee abgeschlossen“, freute sich Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD), der gemeinsam mit Jürgen Stahlmann von der Gemeindeverwaltung und Hartmut Mayer den Standort der Bänke bestimmte.

Hintergrund: Im Mai 2004 hatten heftige Regenfälle das an die Bolzbergallee angrenzende Ackerland überschwemmt. Das schlammige Wasser war damals auf die Grundstücke von Anwohnern geflossen und hatte teilweise ihre Keller überflutet. Daraufhin reifte der Plan im Ortsrat, hier ein Regenrückhaltebecken auszuheben. Gleichzeitig sollte die Allee mit einem Schotterweg und zusätzlichen Bäumen verschönert werden. Die Gemeinde veranschlagte zunächst Kosten von rund 100.000 Euro für den Umbau, durch einen Berechnungsfehler des Planungsbüros bei der Menge der abzutragenden Erdmassen stiegen die geschätzten Kosten zwischenzeitlich auf 180.000 Euro. Diese Unstimmigkeiten bedeuteten Sand im Getriebe des Bauvorhabens.

„Bei der Ausschreibung des Bauprojekts stellte sich heraus, dass das gesamte Projekt doch nur 110.000 Euro kostet – relativ günstig und fast in ursprünglich veranschlagter Höhe“, sagt Heuer zufrieden.

Die drei Bänke sollen nun die Spaziergänger zur Rast einladen: Eine stellten zwei Mitarbeiter des Bauhofs gestern am südlichen Ende der Allee auf, eine im mittleren Teil, Höhe Oheweg, und eine kleinere Holzbank am nördlichen Ende der Bolzbergallee.

„Derzeit sieht es noch etwas kahl aus auf der Allee, weil die Eschen noch jung sind. In nächsten drei bis fünf Jahren bilden die neuen Bäume aber Kronen“, erklärt Jürgen Stahlmann von der Gemeindeverwaltung. Die älteren Hainbuchen hingegen will die Verwaltung nicht abholzen. „Sollten die alten Bäume aber irgendwann absterben, werden sie nicht mehr durch Hainbuchen ersetzt. Für diesen Fall haben wir die Eschen bereits jetzt angepflanzt.“ Auch im Rückhaltebecken wurden Bäume angepflanzt. Sie sollen den Beckenrand stabilisieren.

„Es steht allerdings noch eine Lösung für den Ablaufgraben am Gadenstedter Rittergut aus“, erklärt Heuer. Dort war beim Hochwasser 2004 ein Abfluss durch angeschwemmte Äste und Dreck verstopft worden, sodass es auch dort zu einer Überschwemmung kam. Der Ortsrat will nun das Gespräch mit dem Gutsbesitzer suchen.

Simon Polreich

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