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Bolzbergallee bleibt: Keine Fällung der 104 Bäume

Gadenstedt Bolzbergallee bleibt: Keine Fällung der 104 Bäume

Gadenstedt. Die 104 Bäume der Bolzbergallee sollen nicht gefällt werden - das hat der Ortsrat Gadenstedt jetzt einstimmig empfohlen. Infolge des geplanten Kanalausbaus der Straße, war die Abholzung im Gespräch gewesen.

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Die Bolzbergallee in Gadenstedt: Die alten Bäume bleiben.

Quelle: sip

Wer eine heiße Diskussion im Ortsrat erwartet hatte, wurde enttäuscht: Zwar waren einige Anwohner anwesend, blieben aber - wie auch die Ortsratsmitglieder - ruhig. Ausschließlich Zustimmung erntete die Entscheidung, die 81 Hainbuchen, 12 Ahorne und 11 Rotdorne nicht abzuholzen. Im Vorfeld der Sitzung hatten mehrere Bürger befürchtet, die Bäume könnten der Axt zum Opfer fallen.

Hintergrund: Der Ortsrat hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, die Bolzbergallee infolge der geplanten Kanalsanierung auszubauen, so wie es auch ein Votum einer Anliegerversammlung ergeben hat. Über die Fällung der Hainbuchenallee wurde nicht entschieden (PAZ berichtete). Jetzt einigten sich die Ortsratsmitglieder, die Bäume zu schonen. „Zunächst einmal gilt die Allee als markanter Punkt unserer Ortschaft“, erklärte Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD). „Zum anderen produzieren die Bäume Sauerstoff und binden Kohlenstoffdioxid. Und außerdem sind die neuen Bäume am Überlaufbecken hinter der Allee noch lange nicht soweit, die alten Bäume optisch ersetzen zu können.“ Für die Anlieger, die sich am Straßenausbau finanziell beteiligen müssen, sei dies auch positiv, weil keine Mehrkosten - etwa 5000 Euro - für die Fällung auf sie zukommen.

Allerdings müssen die Bäume im Herbst „unters Messer“: Das viele Totholz in den Baumkronen müsse zur Verkehrssicherung beschnitten werden. Und auch während der Kanal- und Straßenarbeiten - nach Schätzung von Heuer, finden diese nicht vor der Sommerpause statt - müssen die Wurzeln der Bäume beschnitten werden. Auf diese beiden Maßnahmen hatte die Gemeindeverwaltung in der Vorlage zu dem Tagesordnungspunkt „Bolzbergallee“ hingewiesen und dabei die Fällung vorgeschlagen. Unter ökologischen Gesichtspunkten wäre eine Fällung des Altbestandes durchaus vertretbar und nahezu kostenneutral, lautete die Formulierung der Verwaltung - was Heuer kritisierte: „Für mich hörte sich das an, als will die Verwaltung die Bäume unbedingt fällen - wir wollen das aber nicht!“

sip

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