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Lahstedt Ausbau beginnt mit vier Monaten Verspätung
Kreis Peine Lahstedt Ausbau beginnt mit vier Monaten Verspätung
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20:38 05.10.2009
Letzte Chance vorbei: Ab sofort ist die Einfahrt von der B 444 in die K29 in Gadenstedt bis mindestens Ende Dezember voll gesperrt Quelle: cb
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Lahstedt-Gadenstedt. Im besten Fall ist im Dezember wieder Schluss mit den Arbeiten an der Kreisstraße 29, die gestern in Gadenstedt begonnen haben: Bund, Landkreis und Gemeinde Lahstedt lassen die Einmündung in die Bundesstraße 444 umgestalten, einen Fahrradweg bauen sowie Einmündungen in die anliegenden Baugebiete pflastern.

„Allerdings muss man zu dieser Jahreszeit mit widrigen Wetterverhältnissen rechnen, so dass auch eine Verlängerung der Bauzeit bis etwa Februar 2010 möglich erscheint“, räumt Henrik Kühn, Sprecher vom Landkreis Peine, ein. So viel ist aber sicher: Ab sofort und voraussichtlich bis zum 31. Dezember ist die K 29 ab der Ortsdurchfahrt Gadenstedt auf einer Länge von 340 Metern gesperrt. Eine Umleitung führt von der Ostertorstraße über den Tiefen Weg und den Oberger Weg bis zur B 444.

Neuer Fahrradweg

Der Plan: Die Kreisstraße mündet derzeit spitzwinklig in die Bundesstraße ein. Diese Einmündung soll jetzt durch den Umbau rechtwinklig auf die Bundesstraße geführt werden. Dabei werden zusätzliche Linksabbiegestreifen aus Richtung Bundesstraße kommend zum Neubaugebiet „Zitterfeld II“ und aus Gadenstedt kommend zum Rewe-Markt hergestellt.

Während des Kreisstraßenausbaus wird auch ein neuer Radweg angelegt und an den vorhandenen Radweg an der Bundesstraße angeschlossen. „Das war auch dem Ortsrat Gadenstedt sehr wichtig“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD): Seit vielen Jahren setze sich die Ortschaft für den Verbindungsweg für Fußgänger und Fahrradfahrer beim Kreis ein.

Der habe bisher gefehlt und dadurch die Verkehrssicherheit enorm gefährdet. „Durch das Seniorenzentrum Brockenblick, das Neubaugebiet und den Verbrauchermarkt wird der Fuß- und Fahrradverkehr dort weiter zunehmen.“
Der Ausbau hatte schon Mitte Juni beginnen sollen – die Vereinbarung des Kreises mit der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr waren beim gemeinsamen Projekt aber nur schleppend vorangegangen.

Auf der Bundesstraße soll vor der Einmündung ein vollwertiger Linksabbiegestreifen angelegt werden – zurzeit existiert dort lediglich sehr kurze Abbiegespur. Die Arbeiten auf der B 444 erstrecken sich auf eine Länge von knapp 300 Metern.
Eine Vollsperrung der Bundesstraße ist aber unwahrscheinlich: „Es kann höchstens zu kleineren Einengungen kommen“, sagt Kühn. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 670000 Euro. Der Kostenanteil des Landkreises beträgt dabei 372000 Euro. Der Bund trägt voraussichtlich 240000 Euro und die Gemeinde Lahstedt 58000 Euro.

sip

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