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Ilsede Zweite Festnahme im Drogen-Fall
Kreis Peine Ilsede Zweite Festnahme im Drogen-Fall
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00:20 17.12.2009
Versiegelt hat die Polizei das Garagentor des Solschener Drogenkuriers nach dem Fund von acht Kilo Marihuana und 203 Haschisch-Pflanzen. Quelle: cb
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Ilsede-Solschen. Bereits am Montagabend hatten Mitarbeiter der Zentralen Kriminal-Inspektion Braunschweig in Solschen an der Straße „Zum Heers“ ein Wohnhaus durchsucht. Sie fanden drinnen unter anderem eine Anlage zur Aufzucht von Marihuana-Pflanzen und 203 Exemplare in der Aufzucht. Außerdem stießen die Beamten, die mit Unterstützung durch einen technischen Zug der Zentralen Polizei-Inspektion Hannover, Peiner Ermittlern und einem Rauschgifthund in Solschen waren, auf etwa ein Kilo bereits getrockneter Marihuana-Blüten und 12000 Euro.

Mit einer sogenannten Sphäron-Kamera nahmen die Beamten den Tatort auf. „Das hat den Vorteil, dass man sich später in den örtlichen Gegebenheiten virtuell umschauen kann“, sagte gestern Kriminalhauptkommissar Jürgen Reinke, Leiter des Fachkommissariats Organisierte Kriminalität-Schwerstkriminalität bei der Polizei-Direktion Braunschweig.

Die dreidimensionalen Bilder ermöglichen einen virtuellen Rundgang am Tatort. Diese Kamera wurde auch beim Mord und Totschlag durch einen Peiner beim Cuxhavener Campingplatz im August eingesetzt. Sie rechnet die Fotos anschließend so zusammen, dass der Betrachter am Bildschirm jede Perspektive im Raum per Mausklick einnehmen kann.

Dass die Zentrale Kriminal-Inspektion Braunschweig den Rauschgift-Fall an sich gezogen hat, deutet auf ein „größeres Kaliber“ der Solschener Tat hin: Die Braunschweiger beschäftigen sich nur mit organisierter und schwerster Kriminalität. In dieses Muster könnte auch die Festnahme von Dienstagabend passen: Über mögliche Hintermänner des 45-Jährigen aus Solschen machte die Polizei noch keine Angaben.

Vermutlich „Drogenkurier“

Dass er aber die acht Kilo Marihuana aus Holland und den Ertrag der 203 Pflanzen für den Eigengebrauch geschmuggelt und gezogen hat, dürfte allerdings unwahrscheinlich sein. Vielmehr wird er offiziell als „Drogenkurier“ gehandelt. Einzelheiten nannte Reinke nicht: „Wir haben erst einmal in Solschen zugeschlagen, und das hat gut geklappt, auch in Zusammenarbeit mit den holländischen Kollegen.“

Michael Schröder

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