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Zentralkläranlage sorgt für erhitzte Gemüter

Alt-Lahstedt Zentralkläranlage sorgt für erhitzte Gemüter

Reichlich Zuspruch fand am Freitagabend eine Infoveranstaltung zum Thema Bau der Zentralkläranlage für die Ortschaften in Alt-Lahstedt und die möglichen daraus entstehenden Folgen für die Anwohner. Rund 70 Bürger fanden sich dazu ein.

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Gisela Janßen von der HWG Ilsede und Region Peine führte durch die Veranstaltung

Quelle: Dennis Nobbe

Gadenstedt. Der Vereins HWG Ilsede und Region Peine und die Organisation Bürger für kommunales Leben (BFKL) hatte dazu ins Gasthaus „Bei Artour“ in Gadenstedt eingeladen.

Durch die Veranstaltung führte Gisela Janßen, Vorsitzende der HWG. „Seitens der Ilseder Verwaltung gab es bislang keine Bürgerinformationsveranstaltung zu diesem Thema, deshalb haben wir dazu eingeladen“, erklärte sie. Janßen wies darauf hin, dass für den Bau der Zentralkläranlage, an die die Ortschaften Gadenstedt, Adenstedt, Oberg, Münstedt und Groß Lafferde bis 2022 angeschlossen sein sollen, umfangreiche Straßen- und Kanalbauarbeiten entlang der Gadenstedter Straßen Tiefer Weg, Meeschestraße, Ortsdurchfahrt und Kreisstraße erfolgen werden – dabei berief sie sich auf Unterlagen der zuständigen Ingenieurbüros.

„Die Fahrbahn muss für die Verlegung der neuen Rohre aufgerissen werden. Und allein in Gadenstedt müssen 1345 Meter Kanäle der alten Kläranlage zurückgebaut werden. Inwiefern im Rahmen der Baumaßnahme Zusatzkosten für Anwohner anstehen, weiß ich noch nicht, doch für Alt-Lahstedt ist es ein riesiger Kostenfaktor“, so Janßen. Während der Baumaßnahme könnten die Bürger zudem Schwierigkeiten haben, ihre Grundstücke zu erreichen.

Janßen warf der Verwaltung außerdem vor, bei dem Bau eine schlechte Kostenoptimierung durchzuführen. „Für die Organisation hat sich die Gemeinde zu wenig Zeit gelassen. Die bisherigen Kanäle, die nun zurückgebaut werden, sind zum Beispiel noch intakt und im Haushalt noch nicht abgeschrieben“, sagte sie.

Von Dennis Nobbe

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