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Wohlfühl-Oase mit Insektenhotel

Offene Pforte Peine Wohlfühl-Oase mit Insektenhotel

Strahlend steht die Sonne am Himmel und ebenso strahlend werden die Besucher im Garten von Birgit und Werner Enders begrüßt. Die Agenda21-Aktion „Offene Pforte Peine“ beginnt in diesem Jahr in Ölsburg. Anders als befürchtet ist der Wettergott den Gartenfreunden freundlich gesonnen.

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Quelle: rb

Ilsede-Ölsburg. Blütenpracht in jeder Ecke, kunstvoll angelegte und von Buchsbaum umsäumte Beete, Rückzugsmöglichkeiten und Sitzecken sowohl in der prallen Sonne als auch im Schatten: Eine grüne Wohlfühloase ist der Garten von Birgit und Werner Enders in Oberg. Überwiegend in Eigenarbeit haben sie ihn zu dem gemacht, was er ist. Gestern öffneten sie ihr Refugium für die „Offene Pforte“ auch für Fremde.

Bereits vor zwei Jahren hat das Ehepaar den Garten interessierten Besuchern gezeigt. Damals sah es allerdings noch ein wenig anders aus. „Früher hatten wir einen kleinen Wald in unserem 860 Quadratmeter großen Garten, doch den hat Kyrill leider zerstört. Es waren so viele Bäume abgeknickt oder umgekippt, dass wir das gesamte Areal umgestalten mussten“, erinnert sich Werner Enders.

Doch nicht nur die Familie Enders hält sich gerne im Garten auf. Ein Insektenhotel bietet verschiedenen Hautflüglern ein Zuhause. Auf mehreren Ebenen liegen Stroh, Rinde oder Steine, ein Summen erfüllt die Luft, denn vor den „Eingängen“ herrscht reges Treiben.

Als Vorbild diente das Insektenhotel der nahegelegenen Schule. Kurzerhand nahm der gelernte Tischler die Maße des Beispiels und zimmerte aus Holzresten ein ähnliches Konstrukt. Die Produktpalette ist mittlerweile gewachsen: Nist-, Fledermaus- und Hummelkästen sowie Miniatur-Insektenhotels zum an die Wand hängen baut Werner Enders.

„Als Handwerksmeister kann man ja so ein bisschen etwas und immer, wenn ich Zeit habe, werkele ich eben weiter“, sagt der Ölsburger. Für die Neugestaltung des Gartens samt Aufräum- und Vorarbeiten wurde, mit Unterstützung von Bekannten, ungefähr ein Jahr benötigt. „Unser kleines Reich ist eben so eine richtige Freizeitbeschäftigung. Immer wieder finden wir in anderen Gärten Anregungen und versuchen, diese bei uns umzusetzen. Und diese Blütenpracht ist einfach herrlich – immer blüht etwas anderes“, schwärmt Birgit Enders.

Zwar vermissen einige Besucher, die den Garten noch vor der Zerstörung kannten, den „kleinen Wald“, doch die meisten kommen immer wieder ins Staunen, wenn sie den kleinen Springbrunnen, die pflanzliche Vielfalt und das so liebevoll gestaltete Gesamtbild besichtigen.
Gestern waren bei den Familien Wrede und Gemba in Edemissen sowie Hildebrandt in Peine die Gartenpforten geöffnet.

Carolin Marie Merten

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