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Wasserverband will 1,6 Millionen Euro in Ilsede Nord investieren

Pläne für 2018 Wasserverband will 1,6 Millionen Euro in Ilsede Nord investieren

Am Donnerstag war der Wasserverband Peine in die Sitzung des Ausschusses für Bauen und Abwasser der Gemeinde Ilsede geladen. Hier informierte Michael Wittemann, Technischer Leiter des Verbands, über die Planungen 2018 für Ilsede Nord.

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Die Preise für Trink- und Abwasser bleiben laut Wasserverband im nächsten Jahr stabil.
 

Quelle: Archiv

Ilsede.  Rund 1,6 Millionen Euro sollen in die Abwassersysteme des Bereich Ilsede Nord investiert werden. „Ein großer Teil davon in die Kanäle, die zugehörigen Hausan­schlüs­se sowie ein Regenrückhaltebecken für das neue Baugebiet Ilsede Nord“, führte Wittemann aus. Einen zweiten Schwerpunkt machen Erneuerungen an Pumpwerken aus: In Bülten etwa soll die Beckensohle des Hauptpumpwerks ertüchtigt, an zwei weiteren Pump­werken die Zuleitung und die Steuerung optimiert werden. „Für den Bereich Ilsede Nord wird das Schmutz­wasser zur Reinigung nach Peine gepumpt. Somit sind Opti­mierungen an den Pumpwerken immer auch nachhaltig positiv wirkende Investitionen“, so Wittemann.

Mit Blick auf die Abwasser-Preise sagte der Ingenieur: „Trotz der hohen Investitionen zeigt sich im Ergebnis eine schwarze Null, so dass der Kubikmeter-Preis von drei Euro sowie das Grundentgelt von 84 Euro je Anschluss und Jahr stabil bleiben. Beim Niederschlagswasser-Preis haben wir dank eines gesunkenen Aufwands sogar die Chance zur Senkung um drei Cent je angeschlossenem Quadratmeter Fläche. Hier schlagen wir 0,36 Euro je Quadratmeter ab 2018 vor.“

Im Trinkwasser-solidar-Bereich, zu dem auch die Gemeinde Ilsede gehört, sollen 2018 rund 9,6 Millionen Euro investiert werden. „Zwar haben wir keine größeren Ortsnetzerneuerungen auf dem Gebiet der Gemeinde geplant, dennoch profitiert auch Ilsede Nord von Sanierungs- und Ersatzmaßnahmen wie dem Brunnenbau an den Wasserwerken in Wehnsen und Burgdorfer Holz oder der Fassadensanierung am Behälter in Klein Ilsede, da diese für die Versorgung in Klein Ilsede wichtig sind“, betonte Wittemann.

Dank eines guten Ergebnisses sehe der Verband auch im Trinkwasser eine kleine Chance zur Preissenkung. „Um drei Cent je Kubikmeter soll der Preis ab 2018 sinken, dann auf 1,48 Euro je Kubikmeter“, blickt Wittemann voraus. Der Grundpreis bleibe stabil.

Über den Wirtschaftsplan und damit auch über die Investitionen und Preise 2018 stimmt die Verbandsversammlung, in der die Vertreter der Kommunen ihr Stimmrecht wahrnehmen, am 8. Dezember ab.
 

Von Dennis Nobbe

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