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Wasserturm: Rettung mit Wurst und Waffeln

Groß Lafferde Wasserturm: Rettung mit Wurst und Waffeln

Der Wassertum soll bleiben – darin waren sich am Sonnabend beim Spenden-Fest in Groß Lafferde alle einig. Und mit Kuchen, Kunsthandwerk und Kulturellem klingelte es in den Kassen.

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Retter: Etwa 30 Vereine und Verbände aus Groß Lafferde haben sich am Fest beteiligt, um Spenden zu sammeln .

Quelle: Isabell Massel

Gross Lafferde. Putz fällt von der Decke, Schimmel greift auf die wertvollen Museumsschätze über, die Fassade bröckelt – der historische Wasserturm in Groß Lafferde zerfällt Stück für Stück.

Damit dem ein Ende gesetzt wird, hält ein ganzes Dorf zusammen. „Fast 30 Vereine haben sich an dem Wasserturmfest beteiligt“, sagt Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos). Mit Speisen, Getränken, Spielen und Handwerksstücken haben sie beim Fest ihren Beitrag zur Rettung des Wahrzeichens am Lafferder Markt geleistet – „zum Selbstkostenpreis“, sagt Grimm stolz.

Mit Ortsbürgermeister Rainer Röcken (CDU) und dem Heimat- und Kulturverein Groß Lafferde hat er das Fest zum Erhalt des 1914 in Betrieb genommenen Turmes organisiert. Obwohl das Wetter alles andere als Feierlaune machte, kamen etwa 1000 Besucher.

Für rund 90 000 Euro soll der Turm komplett grundsaniert werden. Bereits knapp 34 000 Euro hat die Gemeinde an Spenden zusammen. „Aber viele große Hauptsponsoren warten auch noch auf das Hauptsanierungskonzept“, erklärt Grimm.
Im Turm selbst ist seit 1994 das Heimatmuseum zuhause. Auf vier Etagen sind Groß Lafferder Schätze ausgestellt, von Landwirtschaftsgeräten über Vereins-Artikel bis zu Möbeln und Küchenbedarf ist alles dabei.

„In diesem Jahr gibt es sogar eine Sonderausstellung zum Thema Schule“, sagt Reinhard Braun, Erster Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins.

Doch das einst liebevoll eingerichtete Museum droht ein Opfer der Feuchtigkeit zu werden. „Die Fassade ist nicht dicht und Wasser dringt nach innen“, erklärt Gerhard Meyer vom Heimatverein, der beim Spenden-Fest Besucher durch den Turm geführt hat. „Der Putz bröckelt immer wieder ab. Man bekommt es nie sauber“, sagt er. „Und die schönen Ausstellungsstücke faulen langsam vor sich hin.“

ju

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