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Wasser marsch, bis der Eimer fällt

Freiwillige Feuerwehr Klein Ilsede Wasser marsch, bis der Eimer fällt

Rennen, Schwitzen, Löschen. Bei bestem Wetter traten am Sonnabend zwölf Freiwillige Feuerwehren bei den Klein Ilseder Jubiläums-Wettkämpfen gegeneinander an. Pünktlich um 13 Uhr eröffneten die Gastgeber die so genannten „Eimer-Wettkämpfe“. Hierbei handelt es sich um eine standardisierte Lösch-Übung. Auf drei Podesten ist je ein großer Eimer postiert, der von den Feuerwehrleuten „abgespritzt“ werden muss.

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Die Feuerwehrleute geben in Klein Ilsede ihr Bestes, um im „Eimer-Wettkampf“ zu siegen.

Quelle: im

Ilsede-Klein Ilsede . Das notwendige Gerät stellen sich die Spezialisten vorher in Reih und Glied auf: Saugrohre, unterschiedliche Schläuche, Verteiler und ein Strahlrohre. Dann nehmen sie Aufstellung, auf ihren vanillefarbenen Helmen sind farbige Gummibänder, die die unterschiedlichen Funktionen in der Wettkampf-Gruppe darstellen.

„Wettkampf-Gruppe stillgestanden“, ruft der Gruppenführer. Ein Ruck geht durch die achtköpfige Mannschaft. „Zur Meldung an die Wettkampf-Leiter die Augen links“, gehen die Kommandos weiter. Alles ganz zackig! Dann fasst der Gruppenführer knapp das Vorgehen zusammen: „Verteiler: zwei B-Längen vom Gerät!“

Beteiligte und Eingeweihte wissen, was sie zu tun haben und dann pesen alle los, koppeln in Windeseile die vier A-Saugschläuche zusammen und schnüren Sicherungsknoten darum. Rasch weiter, Schläuche unter den Arm, im Laufen ausrollen, zack, an den Verteiler ankoppeln, gebrüllte Befehle und Bestätigungen, Handzeichen, die Tragkraftspritze legt los.
„Wasser marsch“, ruft vorne der Angriffstrupp. „Verstanden!“ Die Schläuche werden prall, Wasser spritzt aus dem Strahlrohr, das erste Ziel fällt – Schlauch- und Wassertrupp haben ihre Schläuche auch ausgerollt. Nach etwa 90 Sekunden ist der Spaß vorbei, die Ziele runter gespritzt.

Danach haben sich die Klein Ilseder Organisatoren noch eine weitere Sonderprüfung ausgedacht: Auf Zeit müssen zwei Mann aus jeder Wehr erst einen Schlauch auswerfen und wieder zusammenrollen und dann noch ein halbvolles Bierfass über eine bestimmte Wegstrecke rollen. Nicht ganz einfach. Das planschende Wasser im Fass bildet eine starke Unwucht.

Neben den gut 150 Feuerwehrleuten aus dem Kreis fanden auch viele Zuschauer den Weg zum Klein Ilseder Sportplatz: bestes Wetter, schnaufende Feuerwehrleute, kaltes Bier und Würstchen. Ein gelungener Start in das Jubiläumsjahr der Klein Ilseder Feuerwehr.

Björn Wulfes

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