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Ilsede Von Erhardt bis Hallvervorden: Parodien mit Andreas Neumann
Kreis Peine Ilsede Von Erhardt bis Hallvervorden: Parodien mit Andreas Neumann
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19:00 11.03.2019
Parodist Andreas Neumann unterhielt das Publikum in Münstedt. Quelle: Ulrich Jaschek
Münstedt

Neumanns Idol ist dabei zweifellos Heinz Erhardt. Dessen ebenso intelligenter wie vortrefflicher Wortwitz, diese bestaunenswerten sprachlichen Pirouetten, mit der Erhardt sein Publikum einst mit Bauchweh vor Lachen nach Hause schickte, platzen auch, wenn Neumann sie abschoss. Er agiert zwischen den typischen Reliquien der 1950er Jahre: einem Röhrenradio mit „grünem Auge“, der damals typischen Wohnzimmer-Sitzgruppe mit Nierentischchen und barock anmutender Stehlampe.

„Erst überlegen, dann applaudieren!“

Gag um Gag wuchtete er heraus, das Publikum gluckste und lachte beglückt vor sich hin. Und wenn gelegentlich der Groschen im Parkett nur pfennigweise zu fallen schien, half Neumann im freundlich-ironischen Erhardt-Plauderstil auch schon mal nach: „Erst überlegen, dann applaudieren!“

Neumann ist aber erst wirklich in seinem Element, wenn er das starre Programm-Geländer los- und sich spontan auf das Publikum einlässt. Trotz aller versuchter Perfektion: Neumann ist kein „Erhardt-Klon“, denn gegenüber der stets fein dosierten und sanften unverkennbaren Sprachmelodie des Originals, wirkte seine Interpretation im Gehör von Erhardt-Enthusiasten gespreizt und zuweilen zu laut.

Aber egal, das Publikum befeuerte Neumann mit Lachsalven. Der streifte sich auch immer wieder gerne die Sprachmuster unter anderem von Heinz Rühmann oder Heinz Schubert als „Ekel Alfred“ über und traf dabei wie mühelos Ton und Sprachmelodie. Als er dann noch im Theo-Lingen-Klang das Lied vom „Fußballtor“ anstimmte, machte das Publikum gerne mit.

Großes Finale mit Louis de Funès

Inge Meysel parodierte er ebenso erstaunlich sicher wie Hans Moser oder Dieter „Palim-Palim“ Hallervorden, für dessen Darstellung er mehrfach sogar Szenenapplaus erhielt. Auch der einstige Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki war zu erkennen, Louis de Funès behielt sich der Sprachkünstler sicherheitshalber für die bejubelte Zugabe vor, denn wildes Gehüpfe und Geschrei nahmen ihm hörbar den Atem.

Das Publikum war inzwischen aus dem Häuschen, brach trotz des tragischen Gedicht-Dramas von der „Made“ nicht in Tränen aus – und mancher freute sich bereits auf das nächste filmische Wiedersehen mit dem Original-Erhardt.

Von Ulrich Jaschek

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