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Ilsede Vandalismus auf Ilseder Hüttengelände wird zum Problem
Kreis Peine Ilsede Vandalismus auf Ilseder Hüttengelände wird zum Problem
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10:44 22.02.2018
Der Ölsburger Dagobert Harder ärgert sich über den Vandalismus auf dem Ilseder Hüttengelände. Auch Gestrüpp und Rost sind ihm ein Dorn im Auge.  Quelle: Thomas Freiberg
Groß Ilsede

 „Der Löschwagen der ehemaligen Kokerei wurde hier aufgestellt, gut gestrichen und nun? Das Gestrüpp wächst durch, der Rost nimmt Überhand und auch die Schmierereien, die leider nicht zu verhindern sind“, sagt Dagobert Harder. Von Vorzeige-Objekten seien die Exponate, die auf die Geschichte der Ilseder Hütte verweisen, weit entfernt. Ebenso wie die Turbine für die ehemalige Dampfzentrale. „Um die Erhaltung kümmert sich keiner. Es kostet ja alles Geld, was keiner hat“, kritisiert der Ölsburger.

20 Stationen hat der Industriepfad, der über das gesamte Hüttengelände führt. Es werden Gebäude, Betriebsstätten, Betriebssituationen und Exponate erklärt. Angelegt hat ihn der Förderverein „Haus der Geschichte“. Von den rund 116 Mitgliedern kennen einige die alten Anlagen noch gut, weil sie selbst für die Ilseder Hütte gearbeitet haben – wie der Vorsitzende Klaus-Henning Großpietsch. Die Maschinen habe damals der Planungsverband, der vor der Fusion aus den Gemeinden Ilsede und Lahstedt bestand, auf dem Gelände aufstellen lassen. Die Banner stammen vom Förderverein.

„Wir haben viel Frust wegen des Vandalismus’“, sagt Großpietsch auch angesichts der Führungen, die der Verein über das Gelände anbietet. Doch nach Gesprächen mit Polizei, Kirchen und Vereinen habe man resigniert. An einer Lokomotive wurden die Scheiben eingeschlagen, der Löschwagen der Kokerei wurde mit Graffiti besprüht.

Auch, wenn sich der Förderverein mit seinen überwiegend älteren Mitgliedern um vieles kümmere, die Pflege des Hüttengeländes falle in die Zuständigkeit der Gemeinde, betont der Vorsitzende.

„Wir werden uns ansehen, was zu machen ist“, sagt Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) auf PAZ-Anfrage. Auch er sieht den Vandalismus als großes Problem und bedauert die Schäden. Auf der anderen Seite handele es sich um historische Maschinen, bei denen es nicht darum gehe, sie auf Hochglanz zu polieren. „Das Hüttengelände ist ein öffentliches Gelände, es einzuzäunen ist nicht Sinn der Sache.“

Von Mirja Polreich

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