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Unternehmen schließt Fracking bei Oberg aus

Abbau von Erdöl und Erdgas Unternehmen schließt Fracking bei Oberg aus

Das Unternehmen RDG Niedersachsen, das sich die Rechte zur Gewinnung von Erdöl und Erdgas im Feld „Lahberg“ bei Oberg gesichert hat, schließt den Einsatz der umstrittenen Fördertechnik grundsätzlich aus. Das teilte ein Unternehmenssprecher auf PAZ-Anfrage mit.

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In der Region wird an mehreren Stellen – hier bei Abbensen – Erdöl mit so genannten Pferdekopf-Pumpen gefördert.
 

Quelle: Thomas Freiberg

Oberg.  Konkrete Pläne für das nun vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bewilligte, etwa 8,3 Quadratkilometer große Feld habe das Unternehmen nicht. Vielmehr sei es darum gegangen, einem Wettbewerber zuvorzukommen.

„Als Rechteinhaber im Erlaubnisfeld Borsum hat die RDG von ihrem Vorrangsrecht Gebrauch gemacht und das Bewilligungsfeld für sich beansprucht. Dabei ging es in erster Linie um eine Sicherung der Gebietsansprüche“, erläutert der Unternehmenssprecher. Im Bewilligungsfeld sollen zunächst historische Daten und Proben untersucht werden. Das Unternehmen hofft, auf noch nicht geförderte Restölbestände in aufgegebenen Erdölfeldern zu stoßen, denn in dem betreffenden Gebiet wurde bereits in den zwanziger bis vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Erdöl gefördert.

Sollte das Unternehmen fündig werden, müssten bergrechtliche Betriebspläne zur Genehmigung eingereicht werden. An dem Verfahren werden auch der Landkreis Peine und die betroffenen Gemeinden beteiligt.

Kreissprecher Henrik Kühn erklärt dazu: „Hierbei müssten unsererseits insbesondere naturschutzrechtliche, wasserrechtliche und immissionsschutzrechtliche Belange geprüft werden.“ Bereits im jetzt erfolgten Bewilligungsverfahren hat der Landkreis Peine darauf hingewiesen, dass sich dort die Landschaftsschutzgebiete „Groß Ilseder Holz“ und „Oberger Gutsforst“ befinden und dass im gesamten Bewilligungsfeld mit dem Vorkommen des streng geschützten Feldhamsters zu rechnen ist.

Von Mirja Polreich

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