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Ilsede „U-Boot“ im Vorgarten nervt Münstedter
Kreis Peine Ilsede „U-Boot“ im Vorgarten nervt Münstedter
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09:42 20.07.2018
Die Löschwasser-Zisterne tauchte vor etwa einem Jahr in einem Münstedter Vorgarten aus dem Boden auf. Quelle: privat
Münstedt

Das starke Unwetter, das sich vor einem Jahr über Münstedt ergoss, hatte den Grundwasserspiegel ansteigen lassen und die Löschwasserzisterne aus dem Boden gedrückt.

„Der Stahlbehälter, der eigentlich 100 Kubikmeter Löschwasser zur Verfügung stellen sollte, wurde nicht zuletzt wegen seines äußeren Erscheinungsbildes in der Erde versenkt“, erzählt Fabian Opitz. Heute rage das Ungetüm größtenteils aus der Erde und habe damit seine eigentliche Funktion verloren. Seit etwa einem Jahr schmückten darüber hinaus rot-weißes Flatterband und einige Baken den Ort.

„Wie das alles überhaupt hatte passieren können, ist vor allem der Familie Graf, in deren Vorgarten mittlerweile Schaulustige Selfies machen, ziemlich egal“, so Opitz. Erst am letzten Wochenende habe Ortsbürgermeister Dieter Böker die eigentliche Frage in seiner Rede zum Königsfrühstück gut zusammengefasst: Wenn das Löschwasser nicht gebraucht werde, solle man das U-Boot in einen anderen Hafen verlegen.

Falls aber die örtliche Feuerwehr auf das Löschwasser angewiesen sei, solle die Gemeinde ihrer Pflicht nachkommen und die Infrastruktur zeitnah wieder instandsetzen. Bislang habe es aber noch keine neue Aussagen zu dem Thema gegeben.

Haushaltsmittel nicht ausreichend fürs Eingraben der Zisterne

Auf PAZ-Nachfrage erklärt Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD):„Wir konnten den Behälter noch nicht wieder eingraben, weil die Kosten so immens sind.“ Rund 60 000 Euro soll das Vergraben der Zisterne mit einer entsprechenden Sicherung kosten. „Wir haben aber nur 22 500 Euro dafür im Haushalt vorgesehen“, so der Verwaltungschef. Das Ausschreibungsangebot liege damit deutlich über den vorhandenen Mitteln.

Bei einer Überprüfung des Behälters im Frühjahr sei festgestellt worden, dass dieser zwar dicht, aber leer war. „Es gibt zurzeit keine Erklärung, wie das Wasser aus dem Tank gekommen ist“, so Fründt.

Ob die Zisterne tatsächlich weiterhin benötigt wird, solle nun im Gespräch mit dem Gemeindekommando geklärt werden.

Grundsätzlich sei die Gemeinde aber willens, den Tank wieder einzugraben. Wann dies geschehen könnte, darauf möchte sich der Verwaltungschef allerdings nicht festlegen. Eine Gefahr für die Löschwasserversorgung sieht er aber ohne Zisterne nicht.

Gefeiert wird der „Hafengeburtstag“ am Samstag, 28. Juli, ab 18 Uhr in der „Marina zu Münstedt“. Neben Musik soll es auch ein paar Kapitänsmützen geben.

Von Mirja Polreich

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