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Ilsede Tiger-Python und Kaiman auf Parkplatz in Ölsburg
Kreis Peine Ilsede Tiger-Python und Kaiman auf Parkplatz in Ölsburg
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08:00 30.07.2018
Gefräßig: Die Schildkröten konzentrierten sich aufs Gemüse, nicht auf die Besucher. Quelle: Nicole Laskowski
Ölsburg

Schnell waren sie um, die vier Wochen des Ilseder Ferienprogramms für die Kinder, die im Sommer nicht in den Urlaub gefahren sind. Über 90 Veranstaltungen, Fahrten und Aktionen hatten die beiden Cheforganisatoren Martin Hoffmann und Klaus Grimm mit einem Team aus rund 70 Helfern auf die Beine gestellt. Langeweile kam da nicht im Geringsten auf.

Top: Dinopark, Polizei und Feuerwehr

„Allen Teilnehmern hat es gefallen. Besonders die Fahrten in den Dinopark, die Besuche bei der Polizei und der Feuerwehr, aber auch die Kreativ-Workshops haben großen Anklang gefunden. Nicht so gut gebucht war die Fahrt nach Bremerhaven, aber das war auch ein sehr langer und ziemlich anstrengender Tag“, zog Hoffmann ein erstes Fazit.

Offizielles Ende stand an

Offizielles Ende des Ferienprogrammes war wie in jedem Jahr ein bunter Nachmittag auf dem Parkplatz des E-Centers in Ölsburg. Dort warteten Hüpfburgen, Kinderschminken und viele Spiele auf die kleinen Besucher. Auch für die Stärkung zwischendurch war gesorgt.

Einmal anfassen: Martin Tränkler präsenteirte einen Kaiman. Quelle: Nicole Laskowski

Besonderer Höhepunkt aber waren die wilden Tiere aus „Tränklers rollendem Zoo“, mit denen die Besucher auf Tuchfühlung gehen durften. Mit viel Wissenswertem über seine vierbeinigen Schützlinge und auch ein paar Witzen zeigte Martin Tränkler Drehhornschafe, Alpakas, Schildkröten, einen Kaiman und einen Tiger-Python.

Beeindruckend: Martin Tränkler zeigte, wie lang ein Tiger-Python ist. Quelle: Nicole Laskowski

Wer mochte, durfte die Tiere streicheln und auch füttern. „Keine Sorge, Schildkröten fressen nur Gemüse. Finger spucken sie wieder aus“, scherzte Tränkler mit Blick auf die beiden friedlich vor sich hin kauenden Panzertiere. Im Anschluss an die Show durften alle Kinder sich mit den Tieren fotografieren lassen und bei Tränkler ihre Fragen loswerden.

Wie niedich: Ein kleines Alpaka lässt sich füttern. Quelle: Nicole Laskowski

Unter den Gästen war auch Bürgermeister Otto-Heinz Fründt, der voll des Lobes über die zurückliegenden vier Wochen war. „Ich finde es toll, dass sich so viele Ehrenamtliche für das Ferienprogramm engagieren. In mehr als vier Wochen 90 Programmpunkte auf die Beine zu stellen, das muss man erst mal schaffen. Ein ganz hervorragendes Angebot für alle Kinder, die zu Hause geblieben sind, das wir als Gemeinde auch gerne finanziell unterstützen“, bekräftigte Fründt.

Von Nicole Laskowski

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