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Telekom startet Glasfaserausbau

Ilsede Telekom startet Glasfaserausbau

Ilsede. Große Freude in Ilsede: Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 05172 und 05174 begonnen. Los ging es jetzt in Ilsede mit den ersten Tiefbauarbeiten. Insgesamt wird die Telekom rund 13 Kilometer Glasfaser verlegen und 25 Verteiler mit moderner Technik aufstellen.

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Peter Bause (von links) und Jan Helms von der Telekom mit Bürgermeister Otto-Heinz Fründt und Finanzfachbereichsleiter Michael Take an der Telekom-Baustelle Frehenbergstraße in Ölsburg.

Vom Ausbau betroffen sind große Teile der Ortschaften Groß Ilsede, Bülten, Groß Bülten, Ölsburg, Adenstedt, Groß Lafferde und Oberg.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Ilsede nun starten“, sagt Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD). „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil.“

Das neue Netz werde nach Angaben der Telekom so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud werde bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet die Telekom nach eigenen Angaben rund 70 000 Euro pro Kilometer. Von dem Glasfaser-Ausbau können rund 6500 Haushalte ab Anfang 2017 profitieren.

„Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir wissen, wie wichtig leistungsfähige Internet-Anschlüsse für die Kommunen sind, deshalb treibt die Deutsche Telekom den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Jan Helms, Regio Manager der Telekom Deutschland.

Zur Technik: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. „Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten“, erläutert Helms. Die Verteiler werden zu sogenannten Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

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