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Ilsede Südlink: Bauern planen große Aktion in Adenstedt
Kreis Peine Ilsede Südlink: Bauern planen große Aktion in Adenstedt
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00:22 23.11.2018
Die Leitungen sollen in der Erde verlegt werden. Entlang der geplanten Höchstspannungstrasse planen Kreislandvolkverbände Aktionen. Quelle: dpa
Adenstedt

Landwirte und Waldbesitzer warten auf den versprochenen Dialog, den die Politik zum Netz-Ausbau für die Energiewende angekündigt und versprochen hat. Nun wollen sie am Donnerstag, 22. November, unter dem Motto „Südlink heizt ein – Wir glühen vor“ mit verschiedenen Aktionen niedersachsenweit die Betroffenheit der Land- und Forstwirtschaft beim Netzausbau zeigen. Auch in Adenstedt gibt es eine solche Veranstaltung (PAZ berichtete).

Aktion dauert von 15 bis 18 Uhr

Entlang des geplanten Verlaufs der Höchstspannungstrasse laden Kreislandvolkverbände von 15 bis 18 Uhr zu Gesprächen, Glühwein und weiteren Aktionen ein. So wird an der Kreisstraße 30 zwischen Adenstedt und Bierbergen auf einer landwirtschaftlichen Fläche dargestellt, welchen Eingriff die Trasse in die Natur bedeutet.

Energiewende und Netzausbau seien nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die verstärkt land- und forstwirtschaftliche Flächen in Anspruch nehmen. „Nur mit der Akzeptanz der Betroffenen gelingt eine Baubeschleunigung. Diese kann durch wiederkehrende Zahlungen befördert werden“, erklärt Dr. Holger Hennies, Landvolk-Vizepräsident und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft SuedLink im Landvolk Niedersachsen.

Netze werden ewige Belastung

Der Ausbau der Höchstspannungsnetze wird aus der Sicht der SuedLink-AG und des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen eine ewige Belastung darstellen. Gerade bei der Erdverkabelung müssen die Belange der Land- und Forstwirtschaft berücksichtigt werden. Gemeinsam haben sie deshalb zehn Kernforderungen aufgestellt, die die ganze Bandbreite der Ausbaumaßnahmen widerspiegeln.

Dazu gehört der Schutz land- und forstwirtschaftlichen Flächen bei Planung und Umsetzung bis zur Kultivierung. Auch die strikte Beachtung eines Bodenschutzkonzeptes sowie der Schutz landwirtschaftlicher Infrastruktur-, Entwässerungs- oder Bewässerungssysteme sowie die Beweislastumkehr sind in dem Info-Flyer mit den zehn Kernforderungen aufgeführt. Darüber wollen Landwirte und Waldbesitzer mit ihren Mitbürgern am Donnerstag ins Gespräch kommen und vor Ort diskutieren.

Alle Aktionen sind aufgeführt auf der Homepage des Landvolks Niedersachsen unter www.landvolk.net.

Von Kerstin Wosnitza

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