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Ilsede Studienreise führte nach Kroatien
Kreis Peine Ilsede Studienreise führte nach Kroatien
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00:17 30.07.2017
Die Reisegruppe in Kroatien.  Quelle: privat
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Ilsede

 Die Reise begann in Split. „Hier besichtigten wir die malerische Hafenstadt, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Dalmatiens. Split ist heute außerdem die zweitgrößte Stadt Kroatiens“, sagt Miosga. „Wir folgen den Spuren des römischen Kaisers Diokletian. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kamen wir zum Palast dieses römischen Imperators, der fast die Hälfte der östlichen und sehr lebendigen Altstadt einnimmt. Etliche Bauwerke aus dem dritten Jahrhundert nach Christi zeugen von der langen Geschichte der Stadt. Wir besichtigen das Kellergewölbe des Diokletianspalastes und die Kathedrale des heiligen Domnius“, so Miosga.

Weiter ging es in die kleine Stadt Trogir, deren Ortskern ein einziges Museum aus dem Mittellalter und der Renaissancezeit ist. Bedeutendstes Kunstwerk der Stadt ist die Kathedrale des heiligen Lorenz, die ebenfalls besichtigt wurde. Neben der Kathedrale steht das Rathaus, gegenüber der Campanille und die Loggia der Stadt, die einst als Gerichtsstätte fungierte. Dahinter steht die Basilika St. Barbara, die sich älteste Kirche der Stadt nennen darf. „Wir bummeln über die wunderschöne Palmenpromenade und durch viele verwinkelte Gässchen mit Torbögen, die zum Verweilen einluden“, erzählt der Gruppenleiter.

Die nächste Stationen waren Sibenik und der Krka-Nationalpark. Entlang der Hafenpromenade von Sibenik ging es zum bedeutendsten Bauwerk der Stadt, dem Dom. Besichtigt wurde die Kathedrale des heiligen Jakob, die zu den wichtigsten Sakralbauten an der gesamten Küste Dalmatiens gehört. „Sie ist ein Stilgemisch - während im Untergeschoss die Spätgotik dominiert, setzt sich im Obergeschoss die Renaissance durch“, erklärt Miosga.

Im Krka-Nationalpark erwarteten tiefe Schluchten, Karstlandschaften und grüne Hügel die Reisegruppe. Tags darauf ging es in Richtung Süden in das fruchtbare Neretva-Delta mit kurzer Fahrt durch Bosnien-Herzegowina. Dann stand Dubrovnik auf dem Programm, das mit ihren Befestigungsmauern, mittelalterlichen Kirchen, Klöstern und Palästen die Besucher beeindruckte. Ein weiterer Höhepunkt war die Schifffahrt zu den Inseln Kolocep, Sipan und Lopud.

„Das Reisen in Gemeinschaft, der Austausch des Erfahrenen und Erlebten, schaffen einen vertieften und bereichernden Zugang zur Vielfalt und Schönheit von Natur und Kultur – das immer wieder zu erleben macht den Wert jeder Studienreise aus“, so Miosga abschließend.

Von Dennis Nobbe

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