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Ilsede Streikleitung Ilsede nimmt Stellung
Kreis Peine Ilsede Streikleitung Ilsede nimmt Stellung
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22:00 23.03.2018
Stefan Brakhane hat Verständnis für Ärger bei den Eltern – aber muss dennoch die Gewerkschaftsaufgaben umsetzen. Quelle: Archiv
Ilsede

„Ich habe Verständnis für den Ärger von Herrn Plew, möchte aber doch auf einige Zusammenhänge hinweisen“, so Brakhane, der sich schriftlich an die PAZ gewandt hat. Er wirft Plew Blauäugigkeit vor, wenn der angesichts der laufenden Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst annehme, dass 14 Tage nach dem ersten (legitimen) Warnstreik unter anderem in Kitas bei einem erneuten Streik ausgerechnet die eigene Kita nicht betroffen sein werde.

Brakhane: „Gewerkschaften tun derzeit das, was ihre Aufgabe ist“

Die Mitarbeiterinnen im Zwergenland seien zwar liebe Menschen und in ihrem Beruf hochgradig engagiert. Doch das gehe nicht so weit, dass sie aus purer Güte grundsätzlich nicht streiken und auf angemessene Einkommensverbesserungen verzichten würden, schreibt Brakhane ironisch. Letztlich würden Gewerkschaften derzeit das tun, was ihre Aufgabe ist und was sie in der Regel vorher ankündigen.

Bei einem Verfahrensstand, wie er sich derzeit darstellt, müsse zudem jeden Tag damit gerechnet werden, dass es zu weiteren Serviceeinschränkungen – nicht nur im Bereich der Kitas – kommen kann.

„Die Bürger dürfen sicher sein, dass wir als Streikende uns der Probleme durchaus bewusst sind, die hierdurch ausgelöst werden“, macht Brakhane deutlich. Dennoch wirbt er um Verständnis: „Niemand streikt, weil es ihm Vergnügen bereitet. Und es ist auch kein Streikziel, Bürger zu verärgern“, betont er. Nicht zuletzt deshalb würden Streikmaßnahmen vorab angekündigt und oft Notdienste möglich gemacht.

Zudem regt Brakhane Plew an, einen persönlichen Beitrag zur möglichst zeitnahen Beendigung des Tarifkonflikts zu leisten: Er könne dem Peiner Landrat Franz Einhaus als amtierenden Präsidenten des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Niedersachsen, dessen Wort auf Arbeitgeberseite Gewicht habe, seine Meinung schreiben, um die Dinge voran zu treiben.

Von Kerstin Wosnitza

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