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Stimmverluste für CDU und SPD in allen Gemeinden

Wahl im Kreis Peine Stimmverluste für CDU und SPD in allen Gemeinden

Die Stimmen der Bundestagswahl 2017 sind ausgezählt, auch in den sechs Gemeinden des Landkreises Peine. Hier zeichnet sich ein Bild ab, das in ganz Deutschland zu beobachten ist: CDU und SPD fuhren Stimmverluste ein, stark zulegen konnten hingegen AfD und FDP.

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Rund 80 Prozent der Wahlberechtigten gaben in den Peiner Gemeinden ihre Stimme ab.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Erfreulich viele Bürger aus den sechs Gemeinden des Landkreises Peine gaben am Wahlsonntag ihre Stimmen ab: Im Schnitt lag die Wahlbeteiligung bei rund 80 Prozent. Bei den Erststimmen konnte Hubertus Heil (SPD), der den Wahlkreis Gifhorn-Peine weiterhin im Bundestag vertritt, sich in fast jeder Gemeinde gegen seine Konkurrentin Ingrid Pahlmann (CDU) durchsetzen. Einzige Ausnahme ist Wendeburg: Hier überholte Pahlmann mit 40,4 Prozent Heil, der auf 34,5 Prozent kam. Bei den Zweitstimmen hingegen konnte sich in vier von sechs Gemeinden die CDU durchsetzen, die SPD lag hingegen nur in Ilsede (37,1 Prozent) und Lengede (34,9 Prozent) vorne.

Eine gemeinsame Auffälligkeit gibt es in allen Gemeinden: Die beiden großen Parteien, CDU und SPD, hatten überall Stimmverluste gegenüber der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 zu verzeichnen. Obwohl die SPD in Lengede noch immer vorne liegt, ist der Rückgang hier am deutlichsten zu sehen: Fast zehn Prozent liegen zwischen den Ergebnissen aus 2017 und 2013.

Ein „Comeback“ hingegen feierte die FDP: Die Fünf-Prozent-Hürde konnte die Partei in jeder der sechs Gemeinden locker erreichen, in Wendeburg kamen die Freidemokraten sogar auf über zehn Prozent. Ähnlich sieht es bei der Linken aus, auch hier ist das Ergebnis überall höher ausgefallen als vor vier Jahren. Nur in Wendeburg wurden die fünf Prozent wieder nicht ganz erreicht, das beste Ergebnis gab es in Lengede mit acht Prozent. Auch die Grünen konnten fast überall ein wenig zulegen und kamen auf jeweils mindestens 5,7 Prozent (Lengede), das beste Ergebnis konnte in Wendeburg mit neun Prozent erreicht werden. Leichte Stimmverluste hatten die Grünen hingegen in Lengede und Ilsede.

Klarer Gewinner der Wahl ist die AfD: Hier bewegen sich die Ergebnisse zwischen 8,8 Prozent (Edemissen) und 13,4 Prozent (Lengede). Somit zeigt sich auch im Kreis Peine die Haltung der Protestwähler: Bei einer bundesweiten Umfrage gaben 60 Prozent der AfD-Wähler an, der Partei aus „Enttäuschung“ ihre Stimme zu geben.

Von Dennis Nobbe

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