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Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt

Getötete Urlauberinnen Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt

Im Fall des tödlichen Messerangriff auf zwei Frauen aus Münstedt und Edemissen im ägyptischen Badeort Hurghada ist auch die Staatsanwaltschaft Hildesheim aktiv, wie der stellvertretende Pressesprecher Christian Gottfriedsen auf Nachfrage der PAZ bestätigte.

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An dieser Strandanlage im ägyptischen Badeort Hurghada wurden die Frauen getötet.

Quelle: dpa

Kreis Peine. „Das ist ein üblicher Vorgang, wenn deutsche Staatsbürger im Ausland Opfer eines schweren Verbrechens geworden sind“, erklärte Gottfriedsen. Wegen des Wohnorts der beiden Frauen sei in diesem Fall die Behörde in Hildesheim die zuständige Staatsanwaltschaft.

„Wir sammeln im Moment alle Informationen, die für uns erreichbar sind. Die Ermittlungen vor Ort liegen aber selbstverständlich in der Hand der dortigen Behörden“, machte der Sprecher deutlich. Man verfolge die Entwicklung der Ermittlungen und später natürlich auch den Prozessverlauf. „Generell gibt es die Möglichkeit, den Täter auch nach deutschem Recht zu verurteilen“, macht Gottfriedsen deutlich. Er gehe aber in diesem Fall davon aus, dass der Angreifer in Ägypten vor Gericht gestellt und einer gerechten Strafe zugeführt werde.

Bei ähnlichen Fällen innerhalb Europas sei das aufgrund bestehender Rechtshilfeabkommen kein Problem. In Ländern wie Ägypten gestalte sich der Informationsaustausch naturgemäß schwieriger.

Dass die Zusammenarbeit der Behörden auch international einen Sinn macht, zeigt dieses Beispiel: Bei einem Fall von Piraterie auf einem deutschen Frachtschiff wurden Fingerabdrücke genommen, die zunächst nicht zugeordnet werden konnten. Sie wurden auch den deutschen Behörden zur Verfügung gestellt. Der Pirat beantragte später unter falschem Namen Asyl, geriet durch den Abgleich der Fingerabdrücke ins Visier der Ermittler und wurde mittlerweile verurteilt.

Von Kerstin Wosnitza

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