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Ilsede Spenden aus dem Ort sind Lieblingsstücke der Heimatstube Adenstedt
Kreis Peine Ilsede Spenden aus dem Ort sind Lieblingsstücke der Heimatstube Adenstedt
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22:44 20.06.2018
Funde aus der Bronzezeit sind (v.l.) ein Spinnwürfel, ein Beil aus Stein und ein Dolch aus Feuerstein. Quelle: Hendrik Denkmann
Adenstedt

Im Rahmen einer Serie über die Heimatstuben und -vereine soll die Arbeit der ehrenamtlichen Vorstände und Mitglieder der jeweiligen Stuben gewürdigt werden.

Ziel: Traditionen pflegen

Sie haben sich alle größtenteils zur Aufgabe gemacht, die Traditionen der Ortschaften und Region zu fördern, in dem sie tausende Exponate pflegen, sie bewahren und bei Führungen über ihre Herkunft fachkundig erzählen.

Die Vereine sind im Zuge der damaligen Heimatbewegung Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und führen seither meist den Namen ihrer Ortschaft. Ein solcher Verein ist in der Regel als eingetragener Verein konstituiert und erforscht die lokale Geschichte, um sie später publizieren zu können.

Räume im Dachgeschoss der Grundschule

All diese Fakten treffen auf die Heimatstube in Adenstedt zu. Nach einem ersten gescheiterten Versuch, ein Dorfmuseum 1951 zu errichten, ging die Zeit dahin, bis sich die Möglichkeit anbot, im Dachgeschoss der Grundschule eine große Wohnung zum eben erwähnten Zweck zu nutzen.

Die Heimatstube in Adenstedt ist in der örtlichen Grundschule untergebracht. Quelle: Hendrik Denkmann

„Dank der Förderung dieses Planes durch die Gemeinde Lahstedt konnte die Wohnung zur Verfügung gestellt werden“, erzählt Hans-Joachim Wolff. Daraufhin gründete sich der Verein „Heimatfreunde Adenstedt“, dessen Vorsitzender Wolff derzeit ist, und übernahm im Wesentlichen die nötigen Renovierungsarbeiten.

Bronzezeitliche Funde

Mit der Gründung im Jahr 1989 begann die Sammlung und Ausstellung der Exponate, die überwiegend aus Spenden aus dem Dorf bestehen, wie auch die Lieblingsstücke von Wolff, über die er sich freut: „Auf dem Foto sind die Lesefunde aus der Gemarkung zu sehen. Es handelt sich hierbei um bronzezeitliche Funde, die sich aus einem Spinnwürfel, einem Dolch aus Feuerstein und einem Beil aus Stein zusammensetzen.“

Weitere Schwerpunkte der Sammlung der gesamten Stube belaufen sich neben der Frühgeschichte, aus der unter anderem Hügelgräber präsentiert werden, auf den Erztagebau und die Vereinsgeschichte. Vermehrt haben sich auch Geräte aus dem Haushalt, dem Handwerk und der Landwirtschaft angesammelt. Für jeden Schwerpunkt hat die Stube einen eigenen Raum eingerichtet.

Besichtigungen der Heimatstube Adenstedt (Große Straße 68) sind nach Absprache mit Wolff möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.heimatfreunde-adenstedt-ev.de.

Von Hendrik Denkmann

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