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Später Einsatz für Feuerwehr: THW benötigte Drehleiter

Fachwerkhaus-Brandruine Später Einsatz für Feuerwehr: THW benötigte Drehleiter

Nach dem Großbrand eines rund 200 Jahre alten Fachwerkhauses in Lengede forderte die Polizei den THW-Ortsverband Peine an, um notwendige Abstützarbeiten an dem einsturzgefährdeten Haus vorzunehmen. Am Samstag waren die Einsatzkräfte sogar 14 Stunden im Dienst - als es brenzlig wurde, musste dann sogar die Feuerwehr Vechelde-Wahle gegen 22 Uhr mit ihrer Drehleiter zur Hilfe eilen.

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Das Technische Hilfswerk benötigte gegen 21.30 Uhr Hilfe der Feuerwehr Vechelde-Wahle.

Quelle: Technisches Hilfswerk

Lengede. Da das Feuer und der Einsatz des Löschwassers ihre Spuren an dem alten Objekt hinterlassen hatten mussten in mehreren Räumen des Hauses die Decken abgestützt werden um das Begehen des Hauses für die Brandermittler der Polizei sicherzustellen und um ein Abstürzen von Personen durch die Holzbalkendecke zu vermeiden. „Im Einsatz waren neben 18 Peiner Helfern unterstützend eine THW-Bergungsgruppe aus Salzgitter mit Gerätekraftwagen sowie der LKW mit Ladekran mit Mannschaft aus dem Ortsverband Hildesheim“, schildert der THW-Sprecher Wolf Becker.

In den Abendstunden wurde dann festgestellt, dass die Giebelwand keine Verbindung mehr zum Haus hatte, sie war lose und drohte in das Brandhaus zu stürzen. Die Feuerwehr Vechelde-Wahle wurde gegen 22.00 Uhr wieder hinzugezogen, da über den Korb der Drehleiter die Giebelwand von einem THW-Helfer einzeln abgetragen werden musste, da durch die lose Wand eine konkrete Gefahr des Einsturzes gegeben war. Der Ladekran des bis dahin eingesetzten Fahrzeugs des THW Hildesheim war für diese Arbeiten nicht weit genug ausgerichtet.

„Die Mauer musste anschließend in mühsamer Handarbeit von einer THW-Einsatzkraft und dem Drehleiterführer aus dem Rettungskorb der Drehleiter abgetragen werden“, sagt Michael Hanne von der Feuerwehr Vechelde-Wahle.

THW-Einsatzleiter Björn Müller meint „die Zusammenarbeit zwischen den THW-Einheiten und der Kameraden der Feuerwehr aus Vechelde-Wahle, die zur Begutachtung über das Dach und den Rückbau der Giebelwand ihre Drehleiter mitgebracht haben, war vorbildlich“. Gegen 2.00 Uhr des Sonntagmorgens wurden die Arbeiten unterbrochen, nachdem keine weitere Gefahr durch das einsturzgefährdeten Haus gegeben war.

Weitere Arbeiten für die Helfer des THW Peine werden am kommenden Montag im Beisein der Polizei fortgesetzt.

mgb

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