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Ilsede Solschen: Neuer Standort für geplante Biogasanlage
Kreis Peine Ilsede Solschen: Neuer Standort für geplante Biogasanlage
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22:55 11.09.2012
Das Bild zeigt eine Biogasanlage. Auch in Solschen soll eine solche Anlage entstehen. Quelle: Kerstin Wosnitza
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Eigentlich wollte der Solschener Landwirt Heinrich Schaper die Anlage im Norden der Ortschaft westlich der L  413 bauen – der neue Standort liegt nun etwas weiter südwestlich und damit etwas näher an der Ortschaft. Schaper hatte sich um den neuen Standort bemüht, weil an der ursprünglich geplanten Stelle „nach Oberflächenfunden ein mittelalterlicher Siedlungsbereich lokalisiert“ sei, wie es in einer Stellungnahme der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Peine heißt.

Da die weiteren Recherchen dieser Verdachtsfläche weder zeitlich noch finanziell abzuschätzen sind, beantragte die Nat-Ur-Gas Solschen GmbH als Investor, den Standort für die Biogasanlage zu verlegen. Diesem Antrag folgten während der Sitzung die Mitglieder des Bauausschusses.

- Ebenfalls empfohlen wurde die Änderung des Bebauungsplanes „Ehemalige Stellwerkschlosserei“, der die Erweiterung des Aldi-Marktes sowie die angedachte Anlage für „Betreutes Seniorenwohnen“ regelt. „In den vergangenen Wochen wurden erfolgversprechende Gespräche mit einem Investor geführt, der das betreute Seniorenwohnen in Verbindung mit einer Einrichtung für Senioren realisieren möchte“, erklärte Bauamtsleiter Otto-Heinz Fründt.

In dem bisherigen Bebauungsplan war jedoch aus Lärmschutzgründen zwingend eine dreigeschossige Bauweise festgeschrieben, da damals noch mit dem Bau einer kommunalen Entlastungsstraße zum ehemaligen Schacht Emilie in Bülten gerechnet worden war. „Diese Festsetzungen erschweren jedoch die Realisierung des Projektes in nicht unerheblichem Maße“, sagte Fründt. Die Ausschussmitglieder folgten deshalb mehrheitlich der Vorlage der Verwaltung und ermöglichten so eine eingeschossige Bauweise. Die CDU enthielt sich.

- Einstimmig wurde dann die Änderung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Heise“ empfohlen. Bisher waren die Flächen zwischen den verschiedenen Märkten weder als Außenverkaufs- noch als Lagerflächen zulässig. „Insbesondere die Außenverkaufsflächen sind jedoch für die Rentabilität der Märkte lebensnotwendig“, sagt Fründt. Der Bebauungsplan wird deshalb nun geändert.

mu

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