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Ilsede Internationalem Pflegteam gelingt im Brockenblick die Integration
Kreis Peine Ilsede Internationalem Pflegteam gelingt im Brockenblick die Integration
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06:01 29.01.2019
Von links: Mario Glasing, Oana Cristina Turcanu, Mohammed Sanjak, Seval Baydar, Zican Yalcin und Christopher Boës. Quelle: Dennis Nobbe
Gadenstedt

Oana Cristina Turcanu kommt aus Rumänien und ist seit Dezember 2017 als Pflegekraft in der Gadenstedter Seniorenresidenz Brockenblick tätig. Seval Baydar aus der Türkei und Mohammed Sanjak aus Palästina gehören erst seit vergangenem November zum Pflegepersonal.

Projekt der Mediko-Gruppe

Die Mediko-Gruppe ist Träger der Seniorenresidenz Brockenblick und hatte ein Projekt ins Leben gerufen, um aus dem Ausland stammende Mitarbeiter zu gewinnen und zu integrieren. „Dies ist für uns auch eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenzuwirken“, sagt Einrichtungsleiter Christopher Boës. Turcanu, Baydar und Sanjak gehören nun mit zum insgesamt 87-köpfigen Personal der Seniorenresidenz mit ihren 90 Bewohnern. „Es klappt alles hervorragend mit ihnen, sie haben sich bei uns wirklich sehr gut entwickelt“, lobt Boës.

Zu Anfang hatten alle drei neuen Pflegekräfte noch keine ausgeprägten Deutschkenntnisse, die hat sich mittlerweile schon deutlich geändert. Turcanu, die ein Jahr länger als ihre beiden Kollegen in Gadenstedt arbeitet, ist bereits eine ausgebildete Fachkraft. Baydar und Senjak wurden im November 2018 erst einmal als ungelernte Pflegehelfer eingestellt, leisten aber nichtsdestotrotz laut Boës und seinem Stellvertreter Mario Glasing sehr gute Arbeit.

Aller Anfang ist schwer

Der Anfang war für die Rumänin Oana Cristina Turcanu nicht gerade einfach, wie sie schildert: „Im Dezember 2017 dachte ich noch, ich würde das alles nicht schaffen. Aber das Team hat mich unterstützt, was sehr wichtig ist. Zwar vermisse ich mein Heimatland und meine Familie, aber ich möchte auf jeden Fall hier bleiben.“ Wohl fühlt sich auch Savyl Baydar aus der Türkei: „Ich arbeite gerne hier, auch die Kollegen sind sehr nett.“ Ihr Mann arbeitet genau wie sie im Schichtsystem, doch in der Seniorenresidenz werde nach Möglichkeit immer darauf geachtet, dass sie die beiden dank eines abgestimmten Arbeitsplans so oft wie möglich sehen können.

In Deutschland bleiben möchte auch der gelernte Masseur Mohammed Sanjak aus Palästina. „Ich mag meine Arbeit sehr gern. Mit der deutschen Sprache habe ich noch einige Probleme, da meine Muttersprache Arabisch ist und sich das sehr vom Deutschen unterscheidet, aber ich lerne jeden Tag mehr dazu.“

Integrationsbeauftragte ist zufrieden

Mit der Integration der drei ausländischen Mitarbeiter in der Seniorenresidenz ist die Integrationsbeauftragte Zican Yalcin sehr zufrieden: „Es gefällt mir, wie gut alles funktioniert. Zudem macht die Atmosphäre einen familiären Eindruck“, sagt sie. „Es ist letztendlich auch eine Sache des Gebens und Nehmens, und hier scheinen alle Beteiligten sehr interessiert zu sein.“

Von Dennis Nobbe

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