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Schulentwicklung: Ausschuss gibt keine Empfehlung

Ilsede Schulentwicklung: Ausschuss gibt keine Empfehlung

Politiker erkannten viele gute Gründe für einen möglichen Grundschuln-Neubau, fühlen sich aber noch nicht ausreichend formuliert, um zu entscheiden. Die Verwaltung bekam den Auftrag, die Beschlussvorlage zu konkretisieren.

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Rund 80 Bürger waren zur Sitzung des Ausschusses für Schulen und Kindertagesstätten gekommen.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Ilsede. Die Entscheidung über die Zukunft der Grundschulen in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde wird vertagt. Seitens der Politik wird noch Informationsbedarf gesehen, so dass der Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten der Gemeinde Ilsede am Donnerstagabend einstimmig zu dieser Empfehlung kam. Nun soll darüber nicht mehr – wie eigentlich vorgesehen – in diesem Jahr befunden werden, sondern voraussichtlich im März 2018.

Das Thema Schulentwicklung war zentraler Punkt auf der Tagesordnung. Die Verwaltung schlägt vor, die derzeitigen Grundschulstandorte in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde zugunsten eines Neubaus mit Sporthalle in Gadenstedt, in der die Kinder aus den drei Ortschaften gemeinsam beschult werden, aufzugeben.

Rund 80 Bürger waren zur Sitzung gekommen, um ihrem Unmut über diesen Vorschlag Luft zu machen, in der Einwohnerfragestunde, die mehr als eine Stunde dauerte, ihre Ablehnung zum Ausdruck zu bringen und ihre Gegenargumente zu formulieren. Das Thema ist heftig umstritten, und aus den drei betroffenen Ortschaften kommt seit Monaten heftiger Widerstand gegen das von der Verwaltung favorisierte Modell (PAZ berichtete mehrfach).

Am Donnerstagabend nun ging es in die öffentliche politische Diskussion. Zunächst erklärte Bürgermeister Otto-Heinz Fründt, auf welcher Grundlage die Verwaltung zu diesem Vorschlag gekommen ist. Vorausgegangen waren unter anderem eine Elternbefragung, eine Ideenwerkstatt und die Bewertung der Bausubstanz der Bestandsimmobilien Nach Einschätzung der Politik gibt es durchaus gute Gründe für einen Neubau, für eine Entscheidung dieser Größenordnung fühlen sie sich teilweise aber noch nicht ausreichend informiert. Die Verwaltung bekam den Auftrag, den Beschlussvorschlag zu überarbeiten und insbesondere in den Punkten Schülertransport, möglicher Standort, Nachnutzung der alten Schulgebäude und Gegenüberstellung der Kosten der beiden Varianten (Neubau oder Ertüchtigung der Bestandsgebäude) zu konkretisieren.

Davon unabhängig wurde empfohlen, die Grundschule Löwenburg in Ölsburg in eine teilgebundene Ganztagsschule umzuwandeln und die Erweiterung des Betreuungsangebot an den Grundschulen Groß Ilsede und Ölsburg auf fünf Tage pro Woche bedarfsanhängig zu prüfen.

Von Kerstin Wosnitza

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