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Ilsede Schulausschuss empfiehlt Grundschul-Neubau
Kreis Peine Ilsede Schulausschuss empfiehlt Grundschul-Neubau
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06:02 17.04.2018
Viel diskutiert wurde bei der Sitzung des Schulausschusses im Ilseder Rathaus. Quelle: Dennis Nobbe
Ilsede

Der Standort der neuen Grundschule könnte an der Feldstraße in Gadenstedt sein. Die Ausschussmitglieder empfahlen mit knapper Mehrheit die Beschlussvorlage der Verwaltung: Es gab fünf Stimmen dafür, drei dagegen und drei Enthaltungen. Während es sowohl von SPD als auch CDU je eine Ja-Stimme gab, enthielten sich drei der Sozialdemokraten, zwei der Christdemokraten stimmten mit einem Nein. Stefanie Weigand (Grüne) sowie die beiden FBI-Mitglieder stimmten für die Beschlussvorlage, Cord Pape als Elternratsvertreter dagegen.

Rund 80 Bürger wohnten der Sitzung bei – die meisten von ihnen, um ihren Widerstand gegen die Pläne der Verwaltung zum Ausdruck zu bringen. Das geschah wie bereits in der Diskussion in den vergangenen Monaten durchaus nicht immer sachlich.

Umgangston nicht immer sachlich

Schon bei den Ortsratssitzungen in der vergangenen Woche (PAZ berichtete) waren die Neubau-Gegner nicht zimperlich im Umgang mit den Befürwortern. Bürgermeister Otto-Heinz Fründt wurde mehrfach als „Lügner“ bezeichnet. Als „Verräter“ beschimpfen lassen mussten sich die beiden anwesenden SPD-Ortsratsmitglieder in Adenstedt. Sie teilten nicht die Meinung der anwesenden Mehrheit, sondern votierten für die Pläne der Verwaltung, die Kinder aus Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde künftig gemeinsam an einem Standort zu unterrichten. Sogar mit der „Kopf-ab-Geste“ sahen sich Kommunalpolitiker konfrontiert.

In den Einwohnerfragestunden wurden teils umfangreiche Statements abgegeben, die oft nicht mit Fragen einhergingen. Als sich in Adenstedt abzeichnete, dass möglicherweise nicht jeder zu Wort kommen würde, der dies wünscht, kam nicht etwa Kritik an der Länge der Wortmeldungen der Bürger, sondern am Bürgermeister. Dieser würde zu ausschweifend antworten, hieß es. Ein Bürger ließ seine langen Ausführungen in rhetorische Fragen münden, auf die Fründt dann seinerseits nur noch mit ja oder nein antworten sollte.

Abschließend entschieden wird über das Thema am Donnerstag, 19. April, ab 18.30 Uhr in der Sitzung des Gemeinderates.

Von Dennis Nobbe und Kerstin Wosnitza

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