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Schüler müssen Abi-Klausur wiederholen

Gymnasium Groß Ilsede Schüler müssen Abi-Klausur wiederholen

„Echt sauer“ sind einige Schüler des Gymnasiums Groß Ilsede. Sie müssen eine vierstündige Vorabi-Prüfung erneut schreiben. Offensichtlich liegt der Fehler bei ihren Lehrern.

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Ein Bild von einer schriftlichen Abiturprüfung: Am Gymnasium Groß Ilsede wurden eine vierstündige Klausur über fünf Stunden geschrieben. Jetzt muss die Prüfung wiederholt werden.

Quelle: A

Groß Ilsede . „Im Moment sind wir dabei unsere Vorabitur–Klausuren zu schreiben“, erzählt ein Groß Ilseder Gymnasiast der PAZ. Er möchte lieber anonym bleiben. „Am Freitag haben alle ihr ,Prüfungsfach vier’ geschrieben. Am Montag haben wir von unserer Schulleiterin dann erfahren, dass manche Schüler ihre Klausuren wiederholen müssen. Wir sind echt sauer!“, ärgert sich der Schüler.

Das ist passiert: Offensichtlich aus Versehen haben einzelne Lehrer den Schülern, die sie während der Prüfung beaufsichtigt haben, fünf Schulstunden Zeit für die Klausur gegeben – obwohl nur ein Zeitraum von vier Schulstunden erlaubt ist.

Mit der Begründung, die Stunde mehr entspreche nicht den Vorgaben, setzte die Schule eine Wiederholungs-Prüfung am heutigen Donnerstag an – aber nur für die Schüler, die eine Stunde länger geschrieben haben. „Das ist unfair“, findet der Ilseder Schüler. „Durch den Fehler der Schule müssen wir weitere Tage in Anspruch nehmen, um uns auf die Klausur vorzubereiten. Und wir müssen ja noch für andere Klausuren lernen!“ Zudem fürchtet er auch Wettbewerbsverzerrungen, da neue Klausuren entworfen werden. „Wer eine schlechtere Note in der neuen Klausur als in der vorherigen schreibt, wird benachteiligt.“

Am meisten ärgern sich die Schüler aber über die Reaktion der Schulleitung auf ihre Argumente: „Da gab es nur ein Schulterzucken!“

sip

Das sagen Schulleitung und Landesschulbehörde

Die PAZ sprach auch mit Schulleiterin Elke Heinzel. Sie bestätigt, dass die Klausuren der betroffenen Schüler heute nachgeschrieben werden. Wie es zu dem Vorfall gekommen ist, will sie nicht erläutern. „Ich bedaure die Situation wirklich sehr“, sagt sie. „Wir haben sofort das Gespräch mit den Schülern gesucht und ihnen die Problematik erklärt, können sogar ihren Unmut verstehen, doch wir müssen den Bedingungen entsprechen.“

Heinzel hat sich das Okay von der Landesschulbehörde geholt: „Die Entscheidung, die Klausur nachschreiben zu lassen, ist formal in Ordnung und pädagogisch wohlüberlegt“, sagt Dirk Mazzega von der Behörde. An einen vergleichbaren Fall kann er sich aber nicht erinnern: „Die Schule ist in einer schwierigen Situation. Da gibt es keine Ideallösung.“

sip

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