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Ilsede „Sand in die Augen“
Kreis Peine Ilsede „Sand in die Augen“
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08:00 11.07.2009
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Ilsede-Groß Ilsede. Kein gutes Haar lässt er auch an den Ilseder Grünen, wirft ihnen in Bezug auf den Ratsgruppenwechsel im Frühjahr reines Machtstreben vor: „Das Spiel ‚Bäumchen wechsle dich, damit erhalte ich meine Macht‘ ist nicht im Sinne der Bürger der Gemeinde Ilsede.“Jedes Ratsmitglied sei ausschließlich dem eigenen Gewissen gegenüber verantwortlich und habe dies mit dem Willen der Bürger in Einklang zu bringen. „Das kann man erreichen, wenn die eigene Meinung frei und ohne Druck anderer geäußert werden kann. Schikorra hat getan, wo zu er seiner Meinung nach gesetzlich verpflichtet ist.“

Erste Reaktionen gibt es auch aus Lahstedt – die Gemeinde teilt mit Ilsede die Verantwortung für das Hüttengelände. „Die Verquickung von Werner Kirschners Aufgabe im Planungsverband mit seiner Position in der Stiftung und dem Förderverein sehe ich sehr kritisch“, sagt Manfred Tinius, Vorsitzender der Lahstedter SPD-Fraktion. „In der Vergangenheit folgten auf Vorstandsbeschlüsse sofort Reaktionen des Fördervereins, etwa die Anfrage zum Denkmalschutz – es ist klar, auf wen das zurückzuführen ist.“ Die Äußerungen Dieter Schikorras (SPD) könne Tinius nur unterstreichen.
Gleichzeitig unterstreicht Tinius erneut die Absicht Lahstedts, die finanziellen Verantwortung für die Dampfzentrale bei Erhalt nicht weiter mitzutragen, sondern diese dann Ilsede alleine zu überlassen: „Wir sehen keine rechtliche Verpflichtung, für den Erhalt des Gebäudes zu zahlen“, stellt er klar.

sip

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