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Ilsede Rittergut beteiligt sich aktiv am Kampf gegen das Insektensterben
Kreis Peine Ilsede Rittergut beteiligt sich aktiv am Kampf gegen das Insektensterben
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12:00 15.06.2018
An der Umsetzung des neuen Konzepts, für das es den Greening-Preis gab, waren viele Menschen beteiligt. Quelle: Thomas Freiberg
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Oberg

Auf dem Rittergut Oberg hat man ein Herz für Insekten: In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hannoverscher Imker und dem Bieneninstitut Celle wurden die bestehenden Arbeitsweisen in der Landwirtschaft an die aktuellen Umweltbedingungen angepasst.

Dadurch soll für die einheimischen Insekten eine gute Grundlage zum Überleben geschaffen werden. Für dieses Engagement wurde das Rittergut 2017 mit dem Greening-Preis der Landesjägerschaft Niedersachsen ausgezeichnet.

„Es geht dabei unter anderem um das koordinierte Zusammenspiel zwischen Landwirt und Imker“, sagt Jürgen Frühling vom Landesverband Hannoverscher Imker. Beide seien von einander abhängig, allerdings komme es auf die richtige „Dosierung“ an. Die Bienen helfen beim Bestäuben, die Pflanzen nähren die Bienen für die Honigproduktion. Ein Sonderfall sind dabei die Wildbienen. Sie benötigen ihre besonderen Unterkünfte in dieser Gemeinschaft, die beispielsweise durch die richtige Pflanzengesellschaft angeregt werden können.

„Der Beruf des Landwirtes verlangt heutzutage ein anderes, sehr viel umfangreicheres Wissen als je zuvor. Unter anderem ist es seine Aufgabe, verantwortungsvoll am Erhalt der Natur mitzuarbeiten“, sagt Horst-Karl Guenter-Luebbers, der das Rittergut betreibt. Ärgerlich sei, dass öffentliche Fördermittel für einen ökologisch verantwortungsvollen Umgang mit den Ländereien noch immer fehlen.

„Es kann sein, dass es zum Beispiel für das Errichten eines sogenannten Knicks – also eine Wallhecke – eine Förderung gibt. Die mitunter sehr aufwendige Pflegearbeit in der Folgezeit, die mit hohen Personalkosten verbunden ist, wird dann aber leider nicht gefördert“, moniert der Landwirt. Hier wünschen er und die anderen Beteiligten sich dringend Verbesserungen, damit künftig möglichst viele Betriebe in der Lage sind, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Aus eigener Kraft sei das vielen nicht möglich.

Von Thomas Freiberg

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