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"Positives Gespräch mit dem Landrat"

Ilsede "Positives Gespräch mit dem Landrat"

Ilsede. „Ein durchaus positives Gespräch“ führten Ilsedes Spitzenpolitiker gestern nach Aussage von Bürgermeister Wilfried Brandes mit Landrat Franz Einhaus. Der Landkreis hatte den Haushalt der Gemeinde noch nicht genehmigt und zum Gespräch mit Bürgermeister und Politikern gebeten.

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Die Stromversorgung war Thema des Haushaltsgespräches.

Quelle: A

Auch die Themen Fusion mit Lahstedt und die Finanzierung der geplanten Gemeindewerke zur Stromversorgung im Peiner Land, die von sechs Kreisgemeinden organisiert wird, wurden dabei angesprochen. „Diese beiden Themen stehen im Zusammenhang mit dem Haushalt der Gemeinde“, bestätigt Bürgermeister Wilfried Brandes. Genaues will er über den Inhalt nicht verraten, betont aber, dass er keine Probleme bei der Finanzierung der Gemeindewerke sieht. Hintergrund: Die Energieversorgung Peiner Land (EnPL) will gemeinsam mit den Stadtwerken Peine und der Energieversorgung Hildesheim (EVI) die Strom- und Gas-Netze in den Gemeinden Edemissen, Hohenhameln, Ilsede, Lahstedt, Lengede und Wendeburg vom Energiekonzern Eon zurückkaufen und ab 2013 selbst in den Energie-Vertrieb einsteigen. Dazu sollen die Gemeindewerke Peiner Land mit Sitz in Ilsede gegründet werden. Nötig dafür ist eine Anstalt öffentlichen Rechts, für die Ilsede eine Einlage von 1,1 Millionen Euro finanzieren muss. Darüber habe man mit dem Landrat gesprochen, so Brandes. „Es war ein durchaus positives Gespräch und ich gehe davon aus, dass unser Haushalt nach der Prüfung genehmigt wird.“

Eine vom Land geförderte Fusion mit Lahstedt sei auch für die Freien Bürger Ilsede noch nicht vom Tisch, betonte Sprecherin Ilse Schulz bereits vor dem Gespräch. Eine Fusion mit Peine, wie sie vor kurzem FDP/Piraten forderten, sei aber keine Option. „Für Peine wären wir nie ein gleichrangiger Partner. Alles, was Ilsede ausmacht, etwa differenzierte Angebote für Bildung, Sport und Kultur, Gewerbe und die hohe Kaufkraftbindung würden dann eine nachrangige Bedeutung haben. Wir halten eine Fusion auf Augenhöhe mit Lahstedt und eventuell einem weiteren Partner aus dem Umland trotz der Widerstände aus der Lahstedter Politik für die beste Lösung im Südkreis.“

sip

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