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Ilsede Plett signalisiert Unterstützung für Solschener Landwirt
Kreis Peine Ilsede Plett signalisiert Unterstützung für Solschener Landwirt
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08:00 04.03.2018
v.l.: Berend Heinemann (Ortsbürgermeister Solschen), Günter Mertins (Ilseder Gemeinderatsmitglied, CDU) Uta Hansen (Frauen-Union), Erich Hansen (Landwirt aus Wendesse), Christoph Ehlers, Christoph Plett (Landtagsmitglied, CDU) Quelle: Dennis Nobbe
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Solschen

„1. Warnung“, „Keine neue Mastanlage“ und „Bis alle frei sind“ lauten die Parolen, die in schwarzer Farbe an die Wand des Maststalls gesprüht wurden. Der dadurch entstandene geschätzte Schaden beläuft sich auf über 1000 Euro, Ehlers erstattete Anzeige gegen unbekannt. Etwa 36 000 Hühner sind in dem Stall untergebracht, ein weiterer Stall für bis zu 45 000 Tiere soll direkt daneben gebaut werden.

„Als ich von dem Vorfall gelesen habe, war mir klar, dass ich die beiden Solschener Landwirte unterstützen möchte“, sagte Plett. Er verurteilte die Sachbeschädigung des Stalls und die Drohung, die aus den Parolen hervorgeht. „Wenn behauptet wird, dass Herr Ehlers nicht auf das Tierwohl achtet, dann stimmt das einfach nicht“, so Plett weiter. „Was er hier tut, ist absolut richtig, davon bin ich überzeugt – und es sichert schließlich seine Existenz und die seiner Familie.“

Ehlers betonte, dass einmal pro Woche – bei Bedarf auch öfter – eine Stalltierärztin bei den Tieren nach dem Rechten sehe. Auch ein Amtstierarzt würde regelmäßige Kontrollen durchführen. Er vermutet, dass hinter der Sachbeschädigung überregionale Tierschutz-Gruppen stecken. „Und die Drohung lässt ja befürchten, dass noch Schlimmeres folgt“, so der Landwirt. Auch Solschens Ortsbürgermeister Berend Heinemann äußerte sich zu dem Vorfall: „Ich finde es besorgniserregend, dass ein rechtschaffener Landwirt bedroht wird.“

Ebenfalls vor Ort war am Freitag Landwirt Erich Hansen, der einen ähnlichen Fall vor rund fünf Jahren erlebte: Damals beschädigten Unbekannte mutwillig die Photovoltaikanlage auf seinem Maststall in Wendesse und richteten so einen Schaden in Höhe von rund 120 000 Euro an.

„Es sind sogar mehrere Hundert Tiere verendet, da die Täter durch ihre Kletteraktion auch die Lüftungsanlage schwer beschädigten“, sagte Hansen. Auch er sicherte seinem Kollegen Solidarität zu.

Von Dennis Nobbe

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